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Stralsund 3,2 Millionen Euro für besseres Trinkwasser
Vorpommern Stralsund 3,2 Millionen Euro für besseres Trinkwasser
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07:00 30.12.2014
Der technische Leiter der Wasserwerkes Lüssow, Thomas Zimmermann, vor der Pilotanlage zur Sulfat-Reduzierung. Quelle: Christian Rödel
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Stralsund

Im nächsten Jahr soll Stralsund besseres Trinkwasser bekommen. Das sollte eigentlich schon längst der Fall sein. Doch um die von der neuen Trinkwasserverordnung geforderten niedrigeren Grenzwerte für die Salze der Schwefelsäure zu erreichen, reicht es nicht, nur das Wasserwerk Lüssow technisch aufzurüsten.

Das Problem: Die bei einer verfeinerten Trinkwasseraufbereitung anfallenden Sulfate müssen entsorgt werden. Sie in den Pütter See oder Borgwallsee zu pumpen, ist laut eines Gutachtens nicht möglich. Jetzt liegt eine Einleitgenehmigung für den Strelasund vor. Mitz anderen Worten: Es muss eine Leitung von Lüssow bis in die Nähe der Volkswerft verlegt werden. 

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Für die Realisierung alleine dieses Vorhabens muss die Rewa tief in die Tasche greifen. Insgesamt wird die Leitung am Ende etwa 1,7 Millionen Euro gekostet haben. Ursprünglich waren für die Sulfatabführung einmal 400 000 Euro eingeplant gewesen.

Dazu kommen derzeit noch einmal etwa 1,5 Millionen Euro für die Umrüstung des Rewa-Standortes Lüssow auf das Nanofiltration genannte Verfahren zur Sulfatminimierung. Geplant ist dass die neue Anlage im September 2015 den Probebetrieb aufnehmen wird.



Jens-Peter Woldt