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Stralsund 300 000 Euro für neues Dorfgemeinschaftshaus in Flemendorf
Vorpommern Stralsund 300 000 Euro für neues Dorfgemeinschaftshaus in Flemendorf
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13:01 24.11.2019
Bevor die Bodenplatte für das neue Mehrzweckgebäude in Flemendorf gegossen werden kann, mussten erst 600 Kubikmeter Boden ausgetauscht werden. Quelle: privat
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Flemendorf

Allen Unkenrufen zum Trotz: Der Bau eines Dorfgemeinschaftshauses in Flemendorf hat begonnen. Nach dem Spatenstich im Oktober rollten nun die Bagger an. Mehr als 300 000 Euro investiert die Gemeinde Groß Kordshagen in das lang ersehnte Projekt.

Seit Jahren quälten sich die Abgeordneten mit dem Thema herum. Mal sollte ein Haus in Groß Kordshagen gebaut werden, um den Sport mit zu integrieren, dann sollte das Pfarrhaus umgestaltet werden. Ideen und zum Teil auch schon richtige Projekte gab es viele. Doch erst im letzten Jahr konnte sich die Gemeindevertretung durchringen, den Beschluss für den Bau eines kommunalen Mehrzweckgebäudes zu fassen.

224 000 Euro Förderung

Und so ist auch der Eigenanteil der Kommune, rund 76 000 Euro, bereits im 2019-Haushalt verankert. „Wir sind froh, dass jetzt endlich gebaut wird“, sagt Bürgermeister Siegfried Krüger (parteilos) der OZ. Von den Gesamtkosten, die sicher aufgrund von aufwändigen Gründungsarbeiten noch steigen werden, können etwa 224 000 Euro durch Förderung abgesichert werden. Bund und Land stellen das Geld aus dem Topf Dorferneuerung und Dorfentwicklung zur Verfügung.

Das Haus hat eine Grundfläche von 120 Quadratmetern. Entstehen werden zwei Gemeinschaftsräume mit Küche und Sanitärtrakt. Ein modernes Heizungssystem und die entsprechende technische Ausstattung werden natürlich nicht fehlen. „Vereine und Einrichtungen der Gemeinde sollen hier Nutzer sein. Ich denke da an Jugend- und Seniorenarbeit, an Vereinstreffpunkte und die Nutzung durch die Feuerwehr“, so das Gemeindeoberhaupt und ergänzt, dass auch kleine private Feiern hier stattfinden können.

Schwierige Gründungsarbeiten

Die schwierigen Gründungsarbeiten sind nun abgeschlossen. „Es mussten 600 Kubikmeter Erde abgefahren werden, dafür kam Kies rein. Der Untergrund war zu schlecht, eine Bebauung wäre nicht möglich gewesen“, so Siegfried Krüger, der hofft, dass die Bodenplatte in den nächsten Tagen gegossen werden kann.

Besonders freuen sich die Abgeordneten aus Groß Kordshagen, dass für alle Aufträge heimische Firmen gebunden werden konnten. „Wenn das Wetter mitspielt, könnten wir im April mit der Fertigstellung rechnen. Vielleicht klappt es ja, dass wir am 1. Mai schon Einzug feiern können. Das wäre natürlich super“, sagt Bürgermeister Siegfried Krüger.

Tolle Idee: Rosenpatenschaften

Da hatte Simone Wernicke eine tolle Idee, die dann von der Gemeinde aufgegriffen und nun umgesetzt wurde: Die Bürger von Groß Kordshagen übernehmen die Patenschaft für eine Rose.

Los ging es jetzt mit 18 Kletterrosen in der Schulstraße in Kordshagen. Dort wurde jeweils eine Blume rund um die Leuchtmasten gepflanzt. Und die Anwohner kümmern sich nun jeweils um eien Rose, schneiden und gießen sie, passen auf, dass nichts abknickt.

„In Groß Kordshagen gab es einmal einen Rosengarten, und gibt es eben dann eine Rosenstraße“, freut sich Bürgermeister Siegfried Krüger über die gute Idee, die ruhig Schule machen könnte.

Von Ines Sommer

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