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Stralsund Abschied von der Erdwärme
Vorpommern Stralsund Abschied von der Erdwärme
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07:39 17.12.2014
Zwei alte Geothermie-Bohrungen aus den 1980er-Jahren wurden jetzt mit Zement verfüllt.
Zwei alte Geothermie-Bohrungen aus den 1980er-Jahren wurden jetzt mit Zement verfüllt. Quelle: Bergamt Stralsund
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Stralsund

Von dem Projekt Geothermie verabschiedet sich jetzt die Hansestadt Stralsund endgültig. Bereits in den 1980er-Jahren wurde versucht, Erdwärme für Heizzwecke im Stadtgebiet Grünhufe zu nutzen.

Dazu wurden drei Bohrungen bis in eine Tiefe von 1600 Metern ins Erdreich getrieben. Das Vorhaben wurde 1990 aber abgebrochen. „Auch mehrere spätere Konzeptstudien für eine mögliche geothermische Nachnutzung blieben ohne Erfolg“, sagte der Leiter des Bergamtes Stralsund, Thomas Triller.

Das bestätigte am Dienstag auch der Pressesprecher der Stralsunder Stadtwerke, Tarik Kreißel: „Alle drei von uns untersuchten Varianten haben sich als unwirtschaftlich erwiesen.“

Zwei der Bohrlöcher, die einen Durchmesser von 15 Zentimetern haben, wurden jetzt geschlossen und mit Zement verfüllt. Die Schließung der dritten Altbohrung, die sich mitten in einem Wohngebiet befindet, ist für  2016/2017 vorgesehen.



Marlies Walther