Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Stralsund Betriebsgenehmigung für schwimmende Windrad-Basis
Vorpommern Stralsund Betriebsgenehmigung für schwimmende Windrad-Basis
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:30 13.04.2015
Uwe Husmann, Projektleiter für das Schwimmende Offshore-Fundament, steht vor dem Form-Modul für die künftigen Schwimmkörper.
Uwe Husmann, Projektleiter für das Schwimmende Offshore-Fundament, steht vor dem Form-Modul für die künftigen Schwimmkörper. Quelle: Jörg Mattern
Anzeige
Stralsund

Deutschlands erstes schwimmendes Offshore-Fundament (SOF) für Windkraftanlagen wird derzeit auf dem Gelände der Volkswerft in Stralsund gebaut.

Das Projekt hat jetzt eine wichtige Hürde auf dem Weg zur Installations- und Erprobungsphase genommen. Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern erteilte die Betriebsgenehmigung.

„Für alle Beteiligten bedeutet die Genehmigung in erster Linie Planungssicherheit“, so SOF-Projektleiter Burkhard Schuldt. Er ist sicher, jetzt das Projekt termingerecht vorantreiben zu können.

Ziel ist es, das Funktionsmuster im Frühjahr 2016 nahe dem Windpark Baltic I zu installieren und zu erproben. Dazu trägt bei, dass die Einspeisung der geplanten 2300 Kilowatt Nennleistung über den Windpark nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz genehmigt wurde.

Das 18 Millionen Euro teure Pilotprojekt wird von der Dresdener Gicon-Firmengruppe am Sund gebaut gebaut. Diese hatte dafür die Stralsunder Edelstahl und Umwelttechnik (ESG) übernommen.

Laut Uwe Husmann, Leiter Offshore Wind der ESG, habe man sich bewusst für den Werftstandort entschieden, weil hier das Wissen für Stahlbau vorhanden ist.

50 Plattformbauer und 20 Ingenieure, aus der ESG und der ehemaligen Werft arbeiten an dem Projekt, das vom Land Mecklenburg-Vorpommern mit 5,25 Millionen Euro gefördert wird.



Jörg Mattern