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Stralsund Die Ozeane brauchen eine Chance
Vorpommern Stralsund Die Ozeane brauchen eine Chance
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14:57 04.12.2015
Die Illustratorin Anna Mandel und der Präsident der Meeresschutzorganisation Deepwave, Dr. Onno Groß, in der Ausstellung „Unser Blauer Planet: gestern – heute – morgen“, die am Freitag im Meeresmuseum eröffnet wurde.
Die Illustratorin Anna Mandel und der Präsident der Meeresschutzorganisation Deepwave, Dr. Onno Groß, in der Ausstellung „Unser Blauer Planet: gestern – heute – morgen“, die am Freitag im Meeresmuseum eröffnet wurde. Quelle: Jens-Peter W
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Stralsund

Sie ist klein, hinterlässt aber Spuren im Kopf: Die Sonderausstellung „Unser Blauer Planet: gestern – heute – morgen“ wurde am Freitag im Meeresmuseum in Stralsund eröffnet. Ihre deutliche Botschaft fasste Museumsdirektor Dr. Harald Benke mit den Worten zusammen: „Unser Umgang mit den Weltmeeren muss sich grundlegend ändern, wenn wir überleben wollen.“

Am Beispiel der Ökosysteme Nordsee, Hochsee, Tiefsee, Tropenmeer und Eismeer wird dargestellt, wie reichhaltig die Ozeane in der Vergangenheit waren und wie bedroht sie heute sind.

Vor allem aber zeigen die Initiatoren von der Meeresschutzorganisation Deepwave, dass es Alternativen gibt. Sie lassen den Betrachter der Schautafeln nicht mit dem Horrorszenario eines sterbenden Ozeans allein. Sie erklären, wie zum Beispiel mit Hilfe von Schutzzonen in der Nordsee Fischbestände und Schweinswalpopulation wieder gesunden können.

Die Sonderausstellung „Unser Blauer Planet“ im Meeresmuseum Stralsund ist bis 17. April 2016 dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Die begleitend zur Ausstellung erschienene Fibel kann bestellt werden bei Deepwave, Lindenallee 72, 200259 Hamburg, Telefon: 040/46 85 62 62.



Jens-Peter Woldt

04.12.2015
04.12.2015