Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Stralsund Kita „Landknirpse“: Alle ziehen an einem Strang
Vorpommern Stralsund Kita „Landknirpse“: Alle ziehen an einem Strang
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:00 06.10.2019
Immer etwas los in der Kita "Landknirpse". Die Einrichtung gewann erst kürzlich beim Sonnenblumenwettbewerb den 2. Platz. Martin Knull und Sandra Lehmann (v.l.) vom Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Kreises überreichten den Lütten die Urkunde. Quelle: Jörg Mattern
Anzeige
Buchholz

Viel Platz zum Toben im Grünen und liebevoll eingerichtete Räume für die Lütten und ihre Erzieherinnen – die Kita „Landknirpse“ in Buchholz ist eine Erfolgsgeschichte, seit der Elternverein Pöglitzer Kinderhaus 1992 als Träger die Kinderbetreuung auf dem flachen Land hinter Franzburg selbst in die Hand nahm.

Von Anfang an mit dabei ist Katrin Bartz, die Leiterin der Kindertagesstätte gehört mit zu den Gründungsmitgliedern des Vereins. Heute ist sie neben ihrer Leitungstätigkeit auch als Erzieherin in der Kita tätig sowie ehrenamtlich als Vereinsvorsitzende aktiv. „Ich bin eher nicht ausschließlich nur für den Schreibtischjob zu haben, muss vielmehr immer eine Kindergruppe um mich haben“, sagt die Kita-Chefin.

„Anfangs hatte die Kindertagesstätte ihren Sitz noch in Pöglitz, erst 2002 sind wir nach Buchholz umgezogen“, erzählt Katrin Bartz. Die Vereinsmitglieder haben damals selbst viel mit Hand angelegt, um die einstige Buchholzer Kita auf Stand zu bringen. „Ich habe das nie bereut, dass wir den Trägerverein damals aus der Taufe gehoben haben, auch wenn es viel Arbeit bedeutet, die nicht nur nebenher geleistet werden kann“, sagt Katrin Bartz und sie ist sich sicher: „Der Verein ist heute mein Leben.“

28 Mitglieder zählt der Elternverein heute. Viele sind dem Verein über die Jahre treu geblieben, auch wenn ihre Kinder schon längst aus den Kinderschuhen raus sind. „Im Gegenteil“, sagt Katrin Bartz, „von manchen Kindern, die wir heute betreuen, haben schon deren Eltern hier Krippe und Kindergarten durchlaufen.“ Heute werden in der Einrichtung 12 Krippenkinder betreut sowie 21 im Kindergarten. Fünf fest angestellte Mitarbeiterinnen sowie eine Stundenkraft sorgen dafür, dass es den Mädchen und Jungen gut geht. Dazu kommen noch zwei Hilfen, die über den Bundesfreiwilligendienst die Arbeit der Kita unterstützen. Und auch eine Reinigungskraft leistet sich der Verein.

Das Einzugsgebiet der Einrichtung reicht über den gesamten Amtsbereich Franzburg-Richtenberg. „Sogar aus Grimmen bringen Eltern ihre Kinder zu uns“, sagt die Chefin. Ein Beleg für die Beliebtheit der „Landknirpse“, ebenso wie die Tatsache, dass es im Krippenbereich Wartelisten gibt. Die Kita selbst arbeitet nach dem Kneipp-Prinzip. Es gibt einen Kräutergarten, eine Taststrecke und ein Becken zum Wassertreten im Kneipp-Raum.

„Zu den Eltern unserer Schützlinge haben wir einen richtig guten Draht“, sagt Katrin Bartz. „Sie unterstützen uns bei der Vorbereitung und Durchführung von vielen Veranstaltungen.“ Dazu zählen nicht nur die beliebten Sommerfeste in der Kindereinrichtung. Der Elternverein unterstützt gewissermaßen als Kulturträger im Dorf auch die Seniorenarbeit in der Gemeinde Buchholz. „Wir haben ja nebenan gleich den großen Saal des Gemeindezentrums, den wir für gemeinsame Veranstaltungen mit nutzen können.“

Von Jörg Mattern

Der Chefarzt der Geriatrie und Frührehabilitation, Klaus Becher, hat das Helios Hanseklinikum Stralsund verlassen. Sein Nachfolger ist Professor Jörn Peter Sieb, der bereits die Neurologische Klinik leitet.

06.10.2019

Jeden Tag stehen tausende Menschen in MV vor der gleichen Frage: Wo gehen wir heute in der Mittagspause essen? Häufig führt der Weg in die Betriebskantine oder einen Imbiss in der Nähe. Wir stellen eine Auswahl vor – von der schicken Aida-Kantine in Rostock bis zum Fleischerimbiss in Grimmen.

05.10.2019
Stralsund Wasserpflanzenteppich im Trebelkanal Verkrauteter Trebelkanal verärgert Anwohner

Bootstouren waren im Sommer nicht möglich. Während die nahe Trebel gekrautet wurde, blieb im Kanal alles beim Alten. Laut dem Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt lag es am niedrigen Wasserstand.

05.10.2019