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Stralsund Gasspürer suchen nach gefährlichen Lecks
Vorpommern Stralsund Gasspürer suchen nach gefährlichen Lecks
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14:51 21.08.2019
Nico Zimmermann (39) läuft mit seinem Gasspürer zehn bis zwölf Kilometer am Tag.  Quelle: Jana Franke
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Stralsund

Für die Sicherheit der Gasnetze sind in den kommenden Wochen im Landkreis Vorpommern-Rügen sogenannte Gasspürer unterwegs. Die Experten überprüfen im Auftrag der HanseGas GmbH die Leitungen in 23 Orten. Sie werden überwiegend in Dörfern rund um Ribnitz-Damgarten und Stralsund, aber auch in Urlauberzentren wie Ahrenshoop unterwegs sein.

Mit einem Gasspürgerät und Tablet ausgerüstet, macht sich der Fachmann zu Fuß auf den Weg. Das Tablet zeigt die Lage der Gasleitungen an. Dadurch wissen die Gasspürer, wo sie sich auf die Suche begeben müssen. Das Spürgerät saugt die Luft direkt über dem Boden ab. Es erkennt bereits kleinste Mengen an Gas. Ist eine Leitung beschädigt, beurteilt der Gasspürer die Dringlichkeit und beauftragt die Schadensbehebung.

Zwischen Ostern und Oktober läuft ein Gasspürer, je nach Einsatzgebiet, etwa 600 bis 800 Kilometer. Bei Regen kann kein Gas gespürt werden. Auch bei Frost und Schnee ist kein Gasspüren möglich. Deshalb ist im Winter Pause.

Die HanseGas GmbH betreut mehr als 4600 Kilometer Gasleitung in Mecklenburg-Vorpommern und Teilen Brandenburgs. Davon sollen in diesem Jahr 1230 Kilometer von den Gasspürern überprüft werden, wie ein Sprecher des Unternehmens mitteilte.

Gasspüren ist kein Ausbildungsberuf. Den Angaben zufolge qualifizieren die Kollegen für diese sensible Tätigkeit eine technische Ausbildung im Gasfach, jahrelange Erfahrung und das Ablegen einer Prüfung.

Von Detlef Lübcke

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