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Stralsund Greifswalder Unimedizin steigt im Klinikranking langsam auf
Vorpommern Stralsund Greifswalder Unimedizin steigt im Klinikranking langsam auf
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13:01 29.10.2019
Das Uniklinikum Greifswald am Beitzplatz Quelle: Unimedizin Greifswald
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Greifswald

Die Greifswalder Unimedizin hat sich im alljährlichen „Focus“-Ranking der deutschen Kliniken 2019 um zwei Plätze verbessert. Unter den Top 100 der nach Recherchekriterien 1473 empfehlenswerten deutschen Krankenhäuser (insgesamt 7270) liegt der Greifswalder Vollversorger jetzt auf Rang 63. Im Jahre 2016 hatte es die vorpommersche Hochschulmedizin nicht auf die Liste der 100 besten Krankenhäuser geschafft. 2017 wurde Platz 66 erreicht.

Hanseklinikum Stralsund nur noch auf Platz 100 in Deutschland

Bestes Krankenhaus in Mecklenburg-Vorpommern bleibt laut „Focus“ die Universitätsmedizin Rostock (Platz 39 wie 2018). Auf Rang drei in MV hat sich das Rostocker Südstadtkrankenhaus (Platz 98) verbessert. Das Helios-Hanseklinikum in Stralsund ist nur noch Vierter (Platz 100). Diese Einrichtungen dürfen sich nun als „Top nationales Krankenhaus 2020“ bezeichnen. Stralsund lag 2017 noch auf Platz 75 und im letzten Jahr auf Rang 88. Bei Depressionen gehört das Hanseklinikum zur Spitzengruppe deutscher Krankenhäuser.

Empfehlungen für Odebrechtstiftung und Karlsburg

Bewertet werden auch Kliniken, die nur ein begrenztes Behandlungsspektrum anbieten. Sowohl das Klinikum Karlsburg als auch das Evangelische Krankenhaus „Bethanien“ der Johanna-Odebrecht-Stiftung Greifswald können sich wieder über gute Bewertungen freuen. Bei der Behandlung des Diabetes liegt Karlsburg sogar in der Spitzengruppe, das Krankenhaus „Bethanien“ wird für Angststörungen und Depressionen empfohlen. 2018 war das auch noch bei Alzheimer so. Karlsburg hat die Empfehlung für die Kardiologie verloren.

Entscheidend sind Bewertungen der Kollegen

Die Rangfolge beruht auf Erhebungen der Munich Inquire Media GmbH. Wichtigste Grundlage der Bewertung ist nach deren Angaben zu etwa 40 Prozent die Empfehlung durch andere Ärzte. Dazu kommen unter anderem die Zahl der behandelten Fälle, der Ärzte und Pflegekräfte, Qualitätsberichte und -initiativen, Patientenzufriedenheit und Antworten auf einen Fragebogen. Ganz vorn liegt auf der „Focus“-Liste erneut die Berliner Charité. Auf die Hauptstädter folgen die Unikliniken in Dresden, Heidelberg und München. Das war auch im vergangenen Jahr so. Zu den ersten 30-Top-Krankenhäusern gehören ausschließlich Universitätsklinika. Auffällig in der Liste für das Greifswalder Uniklinikum sind hohe Patientenzufriedenheit beziehungsweise sehr guter Patientenservice.

Greifswald für sieben Fächer empfohlen

Um unter die Top 100 zu kommen, sind mindestens vier Empfehlungen für die bewerteten Fächer nötig. Die bekommt die Greifswalder Unimedizin für die Behandlung von Brustkrebs, Darmkrebs, Hautkrankheiten, Hirntumoren, Zwang und in der Kardiologie und Kinderchirurgie. Im Jahr zuvor waren es Brustkrebs, Darmkrebs, Hirntumore, Herzkrankheiten und Zwangsstörungen.

Für das Stralsunder Klinikum werden übrigens außer für Depressionen Empfehlungen für die Akutgeriatrie und die Behandlung von Angst- und Zwangsstörungen ausgesprochen.

Reichten in der Vergangenheit noch drei Empfehlungen für eine Platzierung unter den Top 100 der Krankenhäuser waren in diesem Jahr vier vonnöten. Insgesamt wurden 30 Fächer bewertet.

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Von Eckhard Oberdörfer

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