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Stralsund „Gute Arbeit muss gut entlohnt werden“
Vorpommern Stralsund „Gute Arbeit muss gut entlohnt werden“
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00:12 08.03.2018
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Stralsund

Mit Trillerpfeifen machten sie gestern lautstark vor der Kreisverwaltung Vorpommern-Rügen auf sich aufmerksam, auch wenn ihre Gruppe klein war: Die Teilnehmer der Kundgebung zum ersten Verdi-Warnstreik des Jahres. „Das Wetter hat wohl doch einige abgehalten“, bedauert Verdi- Fachbereichssekretärin Simone Wolf, dass nur knapp 30 Leute gekommen waren. Dabei sei es dringend an der Zeit, denn: „In der 1. Verhandlungsrunde sahen es die Arbeitgeber nicht einmal für nötig an, uns ein Angebot zu unterbreiten. Sie bezeichneten die Forderung als nicht in die Realität passend“, kritisierte Simone Wolf. Das sei nicht nachvollziehbar. Es müsste erst einmal ein Angebot auf den Tisch. Deshalb habe man bereits zu diesem frühen Zeitpunkt zum Warnstreik aufgerufen, der sich an die Beschäftigten der Stadtverwaltung, des Wasser- und Schifffahrtsamtes und der Kreisverwaltung richtete. „Gute Arbeit muss auch gut entlohnt werden“, sagt Holger Ihns (55), der im Bauhof der Stadt arbeitet. Da würde gerade jetzt bei dieser Witterung im Winterdienst sehr viel geleistet. In Zeiten des Fachkräftemangels gehe es aber auch um eine bessere Vergütung der Azubis, forderte Holger Ihns.

mw

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