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Stralsund Helios in Stralsund kämpft gegen Fachkräftemangel
Vorpommern Stralsund Helios in Stralsund kämpft gegen Fachkräftemangel
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12:56 14.01.2019
Das Krankenhaus am Sund des Helios Hanseklinikums in Stralsund. Quelle: Helios
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Stralsund

Das Helios Hanseklinikum will noch mehr Gesundheits- und Krankenpfleger ausbilden als bisher. Wie ein Sprecher des Klinikums mitteilte, wird zum 1. April dieses Jahres eine zusätzliche Ausbildungsklasse mit bis zu 32 Plätzen gebildet. Damit gehe das Krankenhaus einen weiteren Schritt, um dem Fachkräftemangel im Gesundheitswesen entgegenzuwirken.

Klinikgeschäftsführer Torge Koop: „Wir bilden seit vielen Jahren erfolgreich in der Pflege aus, doch wir haben gemerkt, dass junge Menschen zunehmend mehr Alternativen brauchen. Mit dem Ausbildungsbeginn im Frühjahr durchbrechen wir das starre Korsett, um künftig mehr Fachkräfte zu gewinnen und zu binden.“ Die Ausbildung zum 1. September bleibe bestehen. Aktuell beschäftige das Klinikum 90 Auszubildende.

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Wie es weiter heißt, steigen die Schülerinnen und Schüler am Hanseklinikum bereits im ersten Lehrjahr mit einem Ausbildungsgehalt von 1037 Euro brutto ein, welches im Laufe der dreijährigen Ausbildung auf knapp 1200 Euro steigt. Hinzu kommen Zuschläge für Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste. Zusätzlich erhalten die Azubis eine Sonderzahlung am Jahresende und ein Notebook.

Die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger bereitet im Wechsel von Theorie- und Praxisblöcken auf die gesundheitliche Versorgung von Menschen in allen Altersgruppen vor. Die Auszubildenden erlernen medizinisches Wissen von der geduldigen Pflege eines Kleinkindes bis hin zum respektvollen Umgang mit einem Senioren. In Praxiseinsätzen auf Stationen lernen die Schüler unterschiedlichste Fachbereiche von der Chirurgie über die Innere Medizin, Gynäkologie, Onkologie, Intensivstation bis hin zum Standort West mit seinem Schwerpunkt für Psychiatrie und Psychotherapie kennen.

Wer sich für die Ausbildung entscheidet, benötigt einen erweiterten Hauptschulabschluss mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung, einen Realschulabschluss oder das Abitur sowie eine ärztliche Bescheinigung über die Berufstauglichkeit. Von Vorteil ist ein zweiwöchiges Vorpraktikum in der Pflege.

Jens-Peter Woldt

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