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Stralsund Herzinfarkt: 600 Fälle pro Jahr in Vorpommern-Rügen
Vorpommern Stralsund Herzinfarkt: 600 Fälle pro Jahr in Vorpommern-Rügen
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06:07 11.11.2015
Bei einem Herzinfarkt rettet schnelle medizinische Hilfe Leben.
Bei einem Herzinfarkt rettet schnelle medizinische Hilfe Leben. Quelle: Carsten Rehder/dpa
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Stralsund

Im Landkreis Vorpommern-Rügen erleiden nach Angaben des Helios Hanseklinikums in Stralsund jährlich etwa 600 Menschen einen Herzinfarkt. Damit innerhalb der ersten zwei Stunden eine optimale Behandlung möglich ist, kommt alles auf eine rasche Alarmierung des Rettungsdienstes an.

Ohne schnelle Krankenhausbehandlung sterben bis zu 50 Prozent der vom Herzinfarkt Betroffenen. Erreicht der Patient rechtzeitig ein Krankenhaus, wird die Sterblichkeit auf 5 bis 10 Prozent gesenkt.

Während der Patientenakademie zum Thema Herzinfarkt am Helios Hanseklinikum am  18. November werden der Chefarzt der Kardiologie Dr. Christoph Rubens und der leitende Oberarzt Matthias Suter über das richtige Verhalten beim Herzinfarkt sowie über Behandlungsmöglichkeiten und Nachsorge informieren. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Caféteria im Krankenhaus am Sund.

Typische Anzeichen eines Infarkts sind plötzlich einsetzende, länger als fünf Minuten anhaltende, starke Schmerzen hinter dem Brustbein und auf der linken Brustseite. Die Schmerzen können bis in den Hals oder auch in den Rücken, den Oberbauch und die Arme ausstrahlen.

Häufige Begleiterscheinungen sind kalter Schweiß, Blässe, Engegefühl in der Brust, Übelkeit, Atemnot, Unruhe und Angst. Doch nicht immer sind die Anzeichen so eindeutig. Vor allem bei Frauen äußert sich der Infarkt eher atypisch mit Übelkeit, Bauchschmerzen und Schwindel.

Die Interventionskardiologen des Helios Hanseklinikum Stralsund stehen über 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung und behandeln jährlich 300 Patienten mit akutem Herzinfarkt.



Woldt, Jens-Peter

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