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Stralsund Hiddensee will Trassen in Kloster ausbauen
Vorpommern Stralsund Hiddensee will Trassen in Kloster ausbauen
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00:00 23.09.2015
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Hiddensee

Die Insel Hiddensee wird wohl auch im nächsten Jahr ein guter Arbeitsort für Straßen- und Wegebauer bleiben. Dies legt jedenfalls ein entsprechender Beschluss der Gemeindevertreter nahe.

Diese haben sich grundsätzlich dafür ausgesprochen, dass möglichst schon 2016 oder aber in den Folgejahren zwei Wege in Kloster saniert werden sollten. „Die befinden sich momentan in einem unzumutbaren Zustand für alle Verkehrsteilnehmer“, macht Hiddensees Bürgermeister Thomas Gens (Hiddenseepartei) deutlich.

Bei der einen zu sanierenden Trasse handelt es sich um den Kirchweg. Dabei geht es ganz konkret um den Abschnitt zwischen dem Pastorenweg und der Kirche. Gens rechnet für die Sanierung in diesem Falle mit Kosten in einer Höhe von etwa 260000 Euro.

Der Postweg, der den Weißen Weg mit dem Kirchweg inmitten von Kloster verbindet, ist die andere Trasse, die die Hiddenseer auf Vordermann bringen wollen.

Dafür sind Kosten in einer Höhe von etwa 220000 Euro veranschlagt.

Das Geld wollen die Insulaner nicht komplett aus der eigenen Tasche bezahlen. Sie hoffen in diesem Falle auf Geld aus dem Programm der Dorferneuerung. Das vergibt der Landkreis.

Und bei dem sind bis zum Ende dieses Monats die entsprechenden Antragsunterlagen einzureichen. „Wir gehen bei einem positiven Bescheid von einer Förderung in einer Höhe von 65 Prozent aus“, sagt Thomas Gens.

Sind diese beiden Vorhaben noch Zukunftsmusik, wollen die Hiddenseer eines in Vitte umgehend starten: die Sanierung des Wiesenweges.

Dessen marode Betonpiste ist 790 Meter lang und soll Stück für Stück für 790200 Euro ausgebaut werden. Die Finanzierung des Vorhabens sichern die Hiddenseer mit eigenem Geld sowie mit Fördermitteln ab. Eine Zusage über mehr als eine halbe Million Euro hatten sie Ende 2014 bekommen.

Vorerst werden sich die Straßenbauer einem 380 Meter langen Abschnitt des Wiesenweges widmen. Die Betonpiste soll verschwinden und durch eine Pflasterstraße ersetzt werden.

Der erste Bauabschnitt soll noch in diesem Jahr abgeschlossen sein.



Chris-Marco Herold