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11:50 25.04.2019
Prof.Petra Maier, Rektorin der Hochschule Stralsund Quelle: HOST
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Stralsund

Bis Juni und damit etwa bis zum Ende des Sommersemesters will die Hochschule Stralsund (HOST) einen neuen Kanzler gewählt haben. Auf die Neuausschreibung der Stelle, die mit einer Verbeamtung auf Lebenszeit verbunden ist, sind zahlreiche Bewerbungen aus ganz Deutschland eingegangen. Prof. Petra Maier, Rektorin der Hochschule, spricht von einer zweistelligen Zahl an Bewerbern.

Nach OZ-Informationen sollen mit den Bewerbern auch Susanne Bowen und Micha Leckebusch ebenfalls ihren Hut in den Ring geworfen haben. Rektorin Petra Maier wollte diese Bewerbungen unter Hinweis auf Personalangelegenheiten der Hochschule weder bestätigen noch dementieren: „Dazu gebe ich keinen Kommentar ab.“

Interessant an beiden Personalien ist vor allem: Micha Leckebusch und Susanne Bowen hatten sich bereits im Juni 2018 der Kanzlerwahl an der HOST gestellt. Im dritten Wahlgang hatte sich damals Leckebusch, Finanzdezernent der Universität Düsseldorf, gegen Bowen durchgesetzt, die bis dato Kanzlerin der HOST war. Susanne Bowen hatte die Wahl vom Verwaltungsgericht Greifswald überprüfen lassen. Die Richter monierten in ihrem Beschluss Verfahrensfehler. Die Wahl musste daher wiederholt werden. Die Stelle des Kanzlers muss zum 1. September angetreten werden.

Petra Maier steht damit vor einer spannenden Entscheidung. Die Rektorin ist Herrin des Verfahrens. Sie schlägt vor, welche Kandidaten sich der Wahl im erweiterten Senat stellen werden. Das 36-köpfige Gremium setzt sich zu gleichen Teilen aus Professoren, HOST-Mitarbeitern und Studenten zusammen. „Ich möchte die Kanzlerwahl an der Hochschule auf eine möglichst breite demokratische Basis stellen“, erklärte Maier gegenüber der OZ. Sie hat sich dazu ein zehnköpfiges Gremium aus allen Bereichen der Hochschule an die Seite geholt, das derzeit die eingegangenen Bewerbungen sichtet, später mit geeigneten Kandidaten Gespräche führen und die Rektorin vor ihrer Entscheidung beraten wird. „Ich höre den Beratern genau zu, bevor ich dann meine Vorschläge in den erweiterten Senat einbringen werde“, so die Hochschulleiterin. Wie viele das sein werden, ließ sie offen. „Darüber zu sprechen, ist derzeit noch zu früh.

In einem ist sich Petra Maier sicher. „Jeder Schritt, den wir jetzt gehen, wird genauestens dokumentiert.“ Diese Aussage nimmt vor allem Bezug darauf, dass das Verwaltungsgericht Greifswald bei der Überprüfung der letzten Kanzlerwahl eine Verletzung der Pflicht zur Dokumentation des Verfahrens und zur Begründung der Entscheidung kritisiert hatte.

Susanne Bowen, von der OZ zu ihrer möglichen Kandidatur befragt, erklärte knapp: „Dazu sage ich nichts.“ Erst im März hatte Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin MV, die letzte Kanzlerin der HOST übergangsweise zur Staatssekretärin im Bildungsministerium ernannt. Der Job ab etwa August soll befristet sein, bis die Legislaturperiode des Landtages endet. Wie diese Personalie zu Bowens Ambitionen auf die Kanzlerschaft an der Hochschule passt, bleibt zunächst offen.

Jörg Mattern

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