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Stralsund Hoher Schaden nach Hausbrand in Wüstenhagen
Vorpommern Stralsund Hoher Schaden nach Hausbrand in Wüstenhagen
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18:33 25.11.2019
Mit der Drehleiter der Stralsunder Berufsfeuerwehr wurde der Brand des Daches in dem Drei-Familienhaus von oben bekämpft. Quelle: Fw Velgast
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Wüstenhagen

Feuer im Mehrfamilienhaus: In Wüstenhagen (Gemeinde Niepars, Landkreis Vorpommern-Rügen) ist am Montagvormittag im Brand im Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden wird laut Polizeiangaben auf 200 000 Euro beziffert. „Gegen 9.45 Uhr bemerkte eine ältere Bewohnerin des Gebäudes mit drei Wohneinheiten Flammen im nicht ausgebauten Dachboden und wählte umgehend den Notruf“, schildert Mathias Müller, Sprecher der Polizeiinspektion Stralsund.

Alarmiert wurden die Kameraden der Feuerwehr Stralsund sowie die Freiwilligen Feuerwehren Niepars, Preetz, Velgast, Löbnitz, Prohn, Pantelitz und Groß Kordshagen. Rund 50 Personen waren im Einsatz, der fünf Stunden andauerte. Unter anderem wurde eine Drehleiter eingesetzt. Die Ursache ist noch unklar. Verletzt wurde dabei niemand. Die Kriminalpolizei ermittelt dazu.

Löscharbeiten, die sich über fünf Stunden hinziehen, sind auch für die Feuerwehren nicht alltäglich. Auch eine Drehleiter kam zum Einsatz. Peter Tews, Leiter der Feuerwehr Velgast: " Der Einsatz war kompliziert, da das Feuer von einem Hausboden in den nächsten überging. Das Feuer zog sich an den Dachlatten entlang."

Wüstenhagen ist ein Ortsteil von Kummerow, das sich mit der Kommunalwahl im Mai nach Niepars eingemeindet hatte. Kummerows Ortsvorsteher Gerald Harport kam auf dem Weg von der Arbeit eher zufällig an dem brennenden Gebäude vorbei. „Da waren die Feuerwehrleute mit der Brandbekämpfung fast fertig, so Harport.

Nach seinen ersten Erkenntnissen hatte der linke Teil des Hauses, in dem eine ältere Dame wohnt, offenbar zuerst im Dachbereich angefangen zu brennen. „Von dort ist das Feuer auf den mittleren Hausteil übergesprungen, in dem ein älteres Paar wohnt, dem ich erst vor Kurzem zur Goldenen Hochzeit gratuliert habe“, berichtete der Ortsvorsteher. Der rechte Gebäudeteil ist jüngeren Datums. „Dort hat die Brandmauer im Dachbereich und der Einsatz der Feuerwehren offenbar Schlimmeres verhütet“, so Harport.

Zwei der drei Wohnungen sind nicht mehr bewohnbar und wie der Ortsvorsteher bemerkt hat, ist dort durch die Flammen und das Löschwasser die Einrichtung stark in Mitleidenschaft gezogen worden. „Die ältere Dame ist zunächst bei Verwandten im Dorf untergekommen, das Ehepaar aus der Hausmitte bei ihrer Tochter, die nebenan im geretteten rechten Teil des Hauses lebt“, sagte Gerald Harport.

Auch Bärbel Schilling, Nieparser Bürgermeisterin informierte sich am Montag vor Ort und bot Hilfe an. „Ich habe mitbekommen, dass durch die Familien der betroffenen Bewohner bereits für den Montagabend eine erste Bleibe organisiert wurde“, sagte Bärbel Schilling. Sie will sich am Dienstagmorgen mit der Wohnungsbaugesellschaft Richtenberg in Verbindung setzen, um gemeinsam Wohnungen für die Betroffenen für den Übergang zu organisieren.

Von Jörg Mattern/Kai Lachmann

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