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Stralsund Stadtmarke persönlich – von Backsteinkeramik bis Sundwasser
Vorpommern Stralsund Stadtmarke persönlich – von Backsteinkeramik bis Sundwasser
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09:00 29.09.2019
Backsteinkeramik und Sundwasser - mit diesen persönlichen Dingen zeigen Stralsunder ihre Verbundenheit zur Hansestadt. Quelle: Identitätsstiftung
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Stralsund

Mit der Vernissage zu einer interaktiven Ausstellung im MakerPort in der Wasserstraße sind am Mittwoch die Beteiligungstage der Stralsunder an der Entwicklung einer Stralsunder Kernbotschaft eröffnet worden. Gut 30 Interessierte fanden den Weg in die einstige Kinderbibliothek und nahmen rege an der Podiumsdiskussion teil, zu der die mit der Entwicklung des Stadtmarkenkonzepts beauftragte Identitätsstiftung Hannover eingeladen hatte.

Seit zehn Jahren wird über die Stadtmarke geredet

In der Gesprächsrunde thematisierten unter anderem Diana Meyen, Deutsches Meeresmuseum, Peter Fürst, Stralsunds Wirtschaftsförderer, Jane Brückner von der Hochschule sowie Yvonne Schiwik vom Kunst- und Kulturrat Vorpommern-Rügen den Prozess in Richtung Stadtmarke. Lutz Woellert, Geschäftsführer der Identitätsstiftung und Projektleiter, versuchte mit provokanten Fragestellungen Diskussionsanreize zu setzen, etwa als er fragte: „Zehn Jahre redet Stralsund bereits über eine Stadtmarke und hat noch keine. Was ist da los?“

Tendenz: Lasst uns mal etwas machen

„Als Tenor der Gespräche hat sich schnell herauskristallisiert, dass in Stralsund vieles bereits gut sei, das aber auch kein Grund sei, jetzt stehen zu bleiben“, fasste Woellert danach zusammen. Sein Eindruck: „Die Tendenz geht schon in die Richtung: Jetzt lasst uns endlich mal was machen.“

Über das Wie wird seit Mittwoch auch in Workshops gesprochen. Themenschwerpunkte wurden dort in Fragen formuliert, etwa wenn es hieß: „Was erwartest du von der Stadtmarke, oder wo sind die Probleme, die der Marke entgegenstehen?“ Laut Woellert bildeten die Mitwirkenden dazu Tandems, die sich gegenseitig befragten. Die gefundenen Antworten werden für die Konzeptentwicklung analysiert und die dabei erkennbare Tendenz für die Erarbeitung der Marke genutzt.

Ran an die Stimmungslage der Stralsunder

Die Identitätsstiftung setzt mit ihrer Arbeitsweise auf scheinbar ungewohnte Methoden. So können die Stralsunder im MakerPort auch ganz persönliche Dinge vorbeibringen, die sie mit Stralsund verbinden und so die interaktive Ausstellung bereichern. „Die Interessenten machen davon bereits rege Gebrauch“, sagt Woellert und verweist darauf, dass die Ausstellung unter anderem um solche Dinge wie eine Bierflasche voll Sundwasser, Backsteinkeramik und sogar einen sehr rührend geschriebenen Brief einer älteren Stralsunderin angewachsen ist. Die Idee dahinter: Die Konzeptentwickler erfahren dabei viel über die Stimmungslage der Stralsunder und damit über ein wichtiges Detail, das am Ende durchaus entscheidend sein kann, wie die Stadtmarke von den Hansestädtern selbst aufgenommen wird.

Am Montag geht es mit ersten Ideen in die Bürgerschaft

Letzte Höhepunkte der Beteiligungstage zur Stadtmarke sind das Dialog-Dinner am heutigen Freitag ab 19 Uhr in der Kita Eden sowie die Finissage der interaktiven Ausstellung am Sonnabend, 19 Uhr, im MakerPort in der Wasserstraße 68. Bis dahin können die Hansestädter auch heute und morgen noch von 11 bis 19 Uhr im MakerPort vorbeischauen. Am Sonnabend sind Mitarbeiter der Identitätsstiftung mit einem Infostand in der Mall des Strelaparks zu finden. Erste Ergebnisse der Beteiligungsrunde werden am Montag, 17 Uhr, im zeitweiligen Bürgerschaftsausschuss Stadtmarke im Rathaus vorgestellt. Weitere Informationen auch online unter www.unser-stralsund.de

Für die künftige Stralsunder Kernbotschaft ziehen viele Menschen an einem Strang.

Von Jörg Mattern

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