Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Stralsund Kalaschnikow-Fall in Zansebuhr: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Schützen
Vorpommern Stralsund Kalaschnikow-Fall in Zansebuhr: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Schützen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:03 29.10.2019
Zansebuhr: In dem kleinen Ortsteil der Gemeinde Niepars, direkt an der Landesstraße 213 gelegen, ist ein Mann am frühen Samstag ausgerastet und hat mit einer Kalaschnikow auf sein Haus geschossen. Verletzt wurde niemand. Quelle: Kay Steinke
Anzeige
Stralsund

Der Mann, der Mitte Oktober in Zansebuhr bei Niepars, nachts ausgerastet ist und mit einer Kalaschnikow um sich geschossen hat, muss sich wegen des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verantworten, teilte Staatsanwalt Marin Cloppenburg auf OZ-Anfrage mit.

Tatverdächtiger ist noch in der Klinik

„Das ist ein Verbrechen und kann sogar mit Freiheitsstrafe geahndet werden. Allerdings ist der Schütze weder vorbestraft noch anderweitig mit dem Gesetz in Konflikt geraten“, so Cloppenburg weiter. Der 55-Jährige befinde sich noch in ärztlicher Behandlung.

Nach den Schüssen, die der Mann auf sein eigenes Haus abgab, habe er sich ergeben. „Die Kalaschnikow und noch andere Waffen wurden sichergestellt. Woher Waffen und Munition stammen, ist noch nicht geklärt“, so der Staatsanwalt.

Mehr zum Thema:

Schüsse in Zansebuhr: Mann wird in Psychiatrie behandelt

Schüsse von Zansebuhr: Herkunft der Kalaschnikow noch unklar

Von Ines Sommer

Stralsund Kirchengemeinde setzt auf mehr Stadtteilarbeit Lutherkirche weiht heute ihr neues Begegnungszentrum ein

An der Alten Richtenberger Straße ist ein neuer Treffpunkt für die Bewohner der Tribseeser Vorstadt entstanden

29.10.2019

Fast 1500 deutsche Krankenhäuser wurden im Auftrag des „Focus“ bewertet. In MV liegen die Uniklinika Rostock und Greifswald wie 2018 vorn. Stralsund ist nur noch Vierter.

29.10.2019

Im Fall des 41-jährigen Stralsunders, der nach einer Auseinandersetzung vor dem Supermarkt starb, wird weiter gegen einen Mann ermittelt. Dieser wollte offenbar im Streit zwischen dem Toten und einer Frau schlichten. Einen Vorsatz kann die Staatsanwaltschaft nicht erkennen.

29.10.2019