Kampf ums Oberbürgermeisteramt in Stralsund: Das ist die gemeinsame Kandidatin von SPD/Grünen
Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Stralsund Kampf ums Oberbürgermeisteramt in Stralsund: Das ist die gemeinsame Kandidatin von SPD/Grünen
Vorpommern Stralsund

Kampf ums Oberbürgermeisteramt in Stralsund: Das ist die gemeinsame Kandidatin von SPD/Grünen

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:05 15.10.2021
MMZ-Chefin Melanie Rocksien-Riad.
MMZ-Chefin Melanie Rocksien-Riad. Quelle: Christian Rödel
Anzeige
Stralsund

Der Kampf ums Amt des Stralsunder Oberbürgermeisters verspricht im kommenden Jahr spannend zu werden. An diesem Freitag haben SPD und Bündnis90/Die Grünen ihre gemeinsame Kandidatin im Restaurant Goldenen Löwen am Alten Markt vorgestellt. Die beiden Parteien schicken Melanie Rocksien-Riad, die langjährige Geschäftsführerin des Interliving MMZ-Möbelhauses. Sie soll im Mai 2022 gegen den amtierenden Rathauschef Alexander Badrow (CDU) antreten.

Rocksien-Riad sieht sich als politische Person

In einer Mail vom Freitagvormittag richtete die Chefin und Tochter des MMZ-Unternehmen-Gründers das Wort bereits an die eigene Belegschaft. Darin beschreibt sie sich selbst als einen sehr politischen Menschen. Nach ihrem Eintritt in das Unternehmen im Jahr 2005 musste diese Leidenschaft jedoch ruhen. Nun wagt sie mit dem Parteien-Bündnis einen neuen Schritt. „Ich habe diese Entscheidung lange mit der Familie abgewogen. Die Möglichkeit in einer Stadt zu gestalten und mit den Menschen gemeinsam etwas zu verändern, fasziniert mich sehr“, heißt es in dem Schreiben.

Was ihr Antritt für die Belegschaft bedeutet

Dennoch ist es keine Entscheidung gegen das Unternehmen. Rocksien-Riad sieht das Familienunternehmen für die Zukunft gut aufgestellt – auch eine personelle Lösung sei bereits gefunden worden. „Das Unternehmen bleibt in Familienhand – und werden es als Familie Schulz/Rocksien auch weiterhin engmaschig begleiten.“ Für die Belegschaft soll sich weiterhin nichts ändern. Jedoch geht Rocksien-Riad davon aus, dass sie künftig „öfter in der Zeitung stehen wird“ – und zum Wahlkampf dann auf den Plakaten erscheint.

Von kst