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Stralsund Luftballons mit Herzenswünschen gestartet
Vorpommern Stralsund Luftballons mit Herzenswünschen gestartet
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17:14 21.11.2019
Bunte Luftballons und Torte. Kinder und Erzieher der „Kita Regenbogen“ feierten das zehnjährige Jubiläum des Einzugs ins Gutshaus Groß Mohrdorf. Quelle: privat
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Groß Mohrdorf

Vor zehn Jahren hat die Kindertagesstätte „Regenbogen“ in Groß Mohrdorf ihr neues Domizil im einstigen Gutshaus des Ortes bezogen. „Das musste gefeiert werden“, sagt Albert Lange, der Kita-Leiter. Zum Fest gab es eine Geburtstagstorte und den Tag über viele gemeinsame Spiele. Jedes Kind ließ am Festtag einen Luftballon mit seinem Herzenswunsch in den Himmel steigen. Der Festtag klang mit einem gemeinsamen Grillen aus und zum Schluss machten sich die Lütten mit ihren Eltern und den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr des Ortes auf zu einem Laternenumzug durch Groß Mohrdorf.

Tolle Lage im Kranichgebiet

„Wir sind eine kleine sehr familiäre Einrichtung mit viel Natur und Kranichen rundherum“, sagt Lange. Zum Kranichzentrum im Ort gibt es eine enge Verbindung und regelmäßige Besuche im Zentrum sowie an den Aussichtspunkten, an denen sich die Kraniche beobachten lassen. „Auch zur Freiwilligen Feuerwehr gibt es enge Kontakte“, sagt der Kita-Leiter.

Aktuell werden in der Einrichtung 14 Kleinkinder in der Krippe betreut. 30 Mädchen und Jungen besuchen den Kindergarten und während der Schulzeit schauen auch vier Hortkinder nach dem Unterricht im Gutshaus vorbei. Die meisten Kinder kommen aus Groß Mohrdorf. „Unsere Betreuungskapazität ist durchaus noch etwas größer“, sagt Lange und verweist auf insgesamt 18 Krippen- und 36 Kindergarten- sowie 20 Hortplätze. Sechs Erzieher und zwei technische Mitarbeiter sorgen dafür, dass die Lütten gut betreut werden.

Kita-Konzept lehnt sich an Fröbel an

Gearbeitet wird dabei nach einem pädagogischen Konzept, angelehnt an Friedrich Fröbel. Der Urvater des deutschen Kindergartens führte nicht nur die dreidimensionalen Formen Kugel, Zylinder und Würfel als Grundformen für Kleinkinder-Spielzeug ein. Er war vielmehr jener Pädagoge, der das Spiel und seinen Bildungswert als kindliche Lebensform in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellte. „Wir haben unser Konzept 2017/18 erstellt. Mitarbeiter und Elternrat haben dabei eng zusammengearbeitet“, sagt Albert Lange, der seit vier Jahren in der Einrichtung arbeitet und vor zwei Jahren die Leitung übernahm.  

Gute Kontakte zur Gemeinde

Träger der Kita „Regenbogen“ ist der Nieparser Verein Jugendhaus „Storchennest“. „Das waren wir auch schon vor zehn Jahren, als wir mit der Einrichtung aus einer alten Baracke in das sanierte Gutshaus umgezogen sind“, sagt Anke Ehrecke, die „Storchennest“-Geschäftsführerin. Für sie hat die Kita schon durch den neuen Standort gewonnen. „Wir sind da in einem großzügigen Gebäude unter großen alten Bäumen untergebracht“, sagt sie und betont: „Schon während der Sanierungsarbeiten hat die Gemeinde eng mit uns zusammengearbeitet. Wir konnten da viel von unseren Vorstellungen einbringen.“ So verwundert es nicht, dass es bis heute gute Kontakte zu Bürgermeister und Gemeindevertretung gibt.

Das Jugendhaus Storchennest betreut aktuell 600 Mädchen und Jungen in sechs Kindertagesstätten zwischen Born, Groß Mohrdorf und Franzburg sowie in zwei Horten. Wie Chefin Anke Ehrecke weiter berichtet, ist der Verein für diese und weitere Aufgaben mit 140 Mitarbeitern im Einsatz.

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Von Jörg Mattern

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