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Stralsund Knieper Nord: Vor Baubeginn jede dritte Wohnung verkauft
Vorpommern Stralsund Knieper Nord: Vor Baubeginn jede dritte Wohnung verkauft
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06:56 25.06.2018
In Knieper Nord sollen 87 Eigentumswohnungen gebaut werden.
In Knieper Nord sollen 87 Eigentumswohnungen gebaut werden. Quelle: Christian Rödel
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Stralsund

Noch ist fast kein Stein auf den anderen gesetzt: Und dennoch gehen die Eigentumswohnungen des Quartiers Knieper Nord derzeit weg wie warme Semmeln. Da staunt selbst die erfahrene Stralsunder Immobilien-Maklerin Petra Pieper. „Von den 30 Wohnungen des ersten Bauabschnittes sind bereits 28 verkauft“, sagt sie. In Zeiten historisch niedriger Zinsen für Darlehen investieren anscheinend immer mehr Käufer ihr Geld in sogenanntes Betongold, bevor es die Inflation auf dem Konto auffrisst.

So war es kein Wunder, dass auch am Sonnabendvormittag eine erstaunlich große Gruppe an Kaufinteressierten auf das Baustellengelände in Knieper Nord kam, wo Investor Mathias Gabel, Geschäftsführer der Firma Multibau Preetz und der WEGA-Projekt-Gesellschaft, und Verkaufsleiter Helge Meyer symbolisch mit Maurerkelle, Mörtel und Stein den Bau offiziell starteten. Nachdem im November des vergangenen Jahres der erste Spatenstich erfolgt war, sind nun die Erschließungsarbeiten fast vollständig abgeschlossen, sodass mit dem Hochbau zügig begonnen werden kann. „In spätestens sechs Wochen werden hier schon die ersten Betonmauern zu sehen sein“, versicherte Mathias Gabel, der zum Baubeginn auch Vertreter der Sparkasse Vorpommern und der Rostocker Ostsee-Sparkasse als Finanzierungspartner eingeladen hatte. „Mit dem Startschuss für den Hochbau der ersten drei Häuser im B-Plan 58 können wir den Interessenten hochwertige Eigentumswohnungen anbieten, die wegen der Barrierefreiheit nicht nur für Senioren interessant sein dürften, sondern auch für junge Familien“, so Ulf Dahlmann, Immobilienspezialist der Sparkasse Vorpommern.

Mit Wohnflächen von 46 bis 138 Quadratmetern sollen Senioren, Singles und junge Paare mit Kindern als Käuferschichten angesprochen werden. Ein großer Spielplatz wird vom Bauträger mit in das begrünte Wohnumfeld integriert. Die Ausstattung der Eigentumswohnungen mit Fußbodenheizung, Terrassen, Balkonen und Fahrstühlen sind in der Kategorie „hochwertig“ angesiedelt. „Mit durchschnittlich 2500 Euro pro Quadratmeter können wir Wohneigentum zu moderaten Preisen anbieten, und deshalb haben wir auch einige Kunden aus Bayern und Nordrhein-Westfalen, die aus Kostengründen ihren Altersruhesitz lieber an die Ostsee verlegen möchten“, sagte Verkaufsleiter Helge Meyer gegenüber der OSTSEE-ZEITUNG.

Für Sophia Demming und ihren Lebensgefährten Burkhard Stegl aus Münster waren jedoch nicht ausschließlich die für NRW-Verhältnisse günstigen Quadratmeterpreise ausschlaggebend für ihre Kaufentscheidung. „Wir lieben Rügen, wo wir schon des Öfteren im Urlaub waren, und wir finden es einfach schön, zukünftig an der Küste mit ihrer sauberen Luft zu leben“, so die noch berufstätige Frau, die bald pensioniert wird.

Doch es sind nicht nur Interessenten aus Westdeutschland, die ins Quartier Knieper Nord ziehen möchten. „Es sind auffallend viele einheimische Käufer dabei, die ihre Häuser am Stadtrand oder im Umland abgeben wollen, um komfortabel ohne die für sie immer beschwerlicher werdende Grundstückspflege zu leben“, sagte Immobilienmaklerin Petra Pieper.

Im nächsten, also dem zweiten, Bauabschnitt werden übrigens noch einmal 27 neue Wohnungen errichtet, im dritten Bauabschnitt sollen weitere 30 Wohneinheiten hinzu kommen. Insgesamt sind es also 87 Wohneinheiten, die hier gebaut werden. Die neue Straße des Wohngebiets hat auch schon einen Namen, und dieser lautet: Rudolf Beier. Beier war der Gründungsvater des Stralsund Museums, in dem sich heute der Goldschatz von Hiddensee befindet.

Sommer Ines