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Stralsund Mehr Platz für Rollstuhl-Fahrer
Vorpommern Stralsund Mehr Platz für Rollstuhl-Fahrer
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13:03 29.05.2018
Ingo Bars, Vorsitzender des Behindertenvereins Stralsund, Karsten Bööck, Betriebsleiter bei der VVR und Rollstuhlfahrer Jens Tamm (v.l.) in einem der neuen Busse mit mehr Platz für Rolli-Fahrer und Kinderwagen.
Ingo Bars, Vorsitzender des Behindertenvereins Stralsund, Karsten Bööck, Betriebsleiter bei der VVR und Rollstuhlfahrer Jens Tamm (v.l.) in einem der neuen Busse mit mehr Platz für Rolli-Fahrer und Kinderwagen. Quelle: Miriam Weber
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Stralsund

Zuwachs bei der Busflotte der Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen (VVR): Bis zum Herbst werden vier neue Busse angeschafft, ein weiteres Exemplar steht bereits auf dem Betriebshof Stralsund.

Gebaut sind die neuen Wagen nach den Vorstellungen der VVR. „Als Verkehrsbetriebe können wir in die Konfiguration der Busse eingreifen“, erklärt Klaus Lüdtke von der Verkehrsaufsicht. Und das bedeutet in diesem Fall, dass es größere Freiflächen in der Mitte des Fahrzeugs gibt. „Damit passen wir uns der veränderten Mobilitätsstruktur der Einwohner an“, führt Karsten Bööck weiter aus. So gebe es auf der einen Seite erfreulicherweise mit der steigenden Geburtenrate mehr Kinder und damit mehr Kinderwagen, aber auf der anderen mehr Menschen, die in Rollstühlen oder mit Rollatoren unterwegs sind. „Da hat sich während der Fahrten wegen des beschränkten Platzes ein Konkurrenzverhalten entwickelt“, erklärt Bööck weiter. „Dem wollen wir entgegenwirken.“

„Dieser Bus ist ein super Kompromiss“, freut sich Ingo Bars, Vorsitzender des Behindertenverbandes Stralsund. Bevor der Bau des Fahrzeugs in Auftrag gegeben wurde, hatte die VVR das Gespräch mit dem Behindertenverband gesucht. „Aber ich muss als Mensch mit Behinderung die Einsicht haben, dass nicht alles ausschließlich für mich gemacht werden kann“, sagt Bars. In diesem Fall sei auf die Belange von Menschen mit einem Handicap eingegangen worden.

Miriam Weber

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