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Stralsund Nachbarschaftsschwatz und Pflanzentauschbörse
Vorpommern Stralsund Nachbarschaftsschwatz und Pflanzentauschbörse
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00:00 29.04.2017
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Parow

Ob Stralsunder, Touristen oder Einwohner – das Mai- und Nachbarschaftsfest in der Minimanufaktur in Parow erfreut sich wachsender Beliebtheit. Nutzen viele das Angebot in Parow doch für eine Radtour. Am Montag steht die nächste Veranstaltung ins Haus.

Ab 13 Uhr können sich die Gäste die kulinarischen Köstlichkeiten der Minimanufaktur schmecken lassen. Neben dem bunten Treiben wird auch den kleinen Gästen einiges geboten: Spiel und Spaß erleben sie mit Clown Max, einer Hüpfburg, Kinderschminken und vielem mehr. Für das vielfältige Angebot sorgen übrigens die Mitarbeiter des Storchennest-Vereins aus Niepars. „Wir haben auch eine Bastelstraße vorbereitet. Meine Kollegin aus Niepars, Claudia Anders, möchte mit den Kindern Lampions aus Servietten herstellen“, verrät Jennifer Heinzius, Jugendsozialarbeiterin in Parow. Sie freut sich, dass die Jugendlichen der Wohngruppe aus der Minimanufaktur fleißig mithelfen. Die Klöppelrunde, die regelmäßig in Parow arbeitet, möchte ebenfalls gern ihre fast vergessene Kunst vorstellen – immer auf der Suche nach Nachwuchs.

„Wir haben rund 400 Flyer verteilt und hoffen auf viele Besucher. Bei schlechtem Wetter findet alles in der Minimanufaktur statt“, findet Jennifer Heinzius, dass sich das Kommen auf jeden Fall lohnt.

Und noch ein Highlight wartet auf die Besucher, besonders jene mit grünem Daumen: Am Montag ist eine auch Pflanzen- und Samentauschbörse geplant, eingebettet in das Land(auf)schwung-Projekt „Das grüne Netz der Klein- und Hausgärtner“(die OZ berichtete bereits). Die Garteninteressierten sind herzlich einladen.

Und sie sollen nicht mit leeren Händen kommen. „ Bringen Sie an diesem Tag aus Ihrem Garten alle übrigen Pflanzen mit, zum Beispiel Jungpflanzen, Kräuter, Zwiebelblumen, Ziergräser und Samen. Auch Gehölze, Beerensträucher und zu groß gewordene Stauden sind gefragt. Sie glauben gar nicht, wie gern das alles getauscht wird. Bisher hatten wir da immer eine große Resonanz“, ruft Projektleiterin Sandra Pöttrich den Gartenfreaks zu.

Das Bundesmodellprojekt Land(auf)schwung hat mit der Parower Maßnahme „Gemeinschaftlich Gärtnern“ in Vorpommern-Rügen eine erste Erfolgsgeschichte geschrieben. Erkenntnis: Gärtnern wie zu Omas Zeiten ist wieder in. Die Leute sind heiß auf selbst angebautes Gemüse, wollen Saft aus ihren eigenen Äpfeln und stehen auf selbst gemachte Erdbeermarmelade. Die so genannte Green Map liegt nach einem Jahr Projekt-Arbeit auf dem Tisch. Dort finden sich alle Anbieter mit ihren entsprechenden Anbauflächen für Obst, Gemüse und Nutzpflanzen wieder – ebenso wie mögliche Abnehmer.

„Wir haben da schon einige zusammengebracht. Und wenn es richtig gut läuft, entwickelt sich daraus eine langfristige Zusammenarbeit“, sagt Projektleiterin Sandra Pöttrich vom Storchennest-Verein Niepars.

Nun folgt mit „Das grüne Netz der Klein- und Hausgärtner“ quasi das Anschluss-Projekt. „Wir wollen Angebot und Nachfrage, Produzent und Abnehmer so zusammenbringen, dass kleine Wirtschaftskreisläufe entstehen“, sagt die Projektleiterin gegenüber der OZ.

Ines Sommer

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