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Stralsund Nadelöhr am Knieperdamm noch bis Ende der Woche
Vorpommern Stralsund Nadelöhr am Knieperdamm noch bis Ende der Woche
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06:57 15.04.2015
Bagger und Bauleute arbeiten derzeit an der Einmündung Große Parower Straße/Knieperdamm mit Hochdruck.
Bagger und Bauleute arbeiten derzeit an der Einmündung Große Parower Straße/Knieperdamm mit Hochdruck. Quelle: Jörg Mattern
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Stralsund

Die Arbeiten zum dritten Bauabschnitt der Sanierung der Großen Parower Straße erstrecken sich derzeit ein Stück weit bis in die Einmündung zum Knieperdamm. Eine Baustellenampel regelt derweil den Verkehr.

Das wird laut Jürgen Müller auch in dieser Woche noch ein Nadelöhr bleiben. „Wir binden an dieser Stelle die neue Schmutzwasserleitung aus der Großen Parower an die unter dem Knieperdamm an“, erläutert der Geschäftsführer der Regionalen Wasser- und Abwassergesellschaft Rewa. Müller betont aber, dass die Bauarbeiten unter der Woche mit Hochdruck vorangeführt werden. Mit dem Baubetrieb ist vereinbar, dass von 7 bis 17 Uhr daran gearbeitet wird.

Die Rewa lässt sich die Arbeiten viel kosten. „Alleine vom Knieperdamm bis zur Einmündung der Damitzer Straßen investieren wir 425 000 Euro“, sagt Müller und betont, dass dafür die Leitungen für Regen-, Schmutz- und Trinkwasser komplett neu verlegt werden.

Wie Stadtsprecher Peter Koslik erläutert, buddeln neben der Rewa auch die SWS Stadtwerke Stralsund auf dem 220 Meter langen Bauabschnitt und erneuern hier Gas- und Elektroversorgungsleitungen. Erst danach können die eigentlichen Straßenbauarbeiten beginnen. „Die sollen bis zum Ende November mit dem Ausbau der Verkehrsanlagen, einschließlich der Beleuchtung und Ampel Knieperdamm/Große Parower Straße abgeschlossen werden“, sagt Koslik. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme betragen ca. 910 000 Euro.

Voraussichtlich nach dem 17. April wird sich das Staugeschehen auf dem Knieperdamm und damit der Adrenalinpegel mancher Kraftfahrer entspannen. Dann soll die Hauptverkehrsader von und in Richtung Kniepervorstadt wieder freigegeben und die vorhandene Ampel in Betrieb genommen. Gelegentliche Verkehrseinschränkungen schließt Koslik aber auch weiterhin nicht aus



Jörg Mattern