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Stralsund Orkan haut 6300 Hektar Wald um
Vorpommern Stralsund Orkan haut 6300 Hektar Wald um
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07:38 22.01.2015
Sturmschäden im Forstgebiet Papenhagen.
Sturmschäden im Forstgebiet Papenhagen. Quelle: Ines Sommer
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Schuenhagen

Da haben „Elon“ und „Felix“ leider ganze Arbeit geleistet: Die beiden Orkantiefs schlugen in den ersten Januartagen eine Schneise der Verwüstung in die Wälder Vorpommerns.

Von Karnin über Lendershagen bis Negast legten die Stürme rund 6000 Festmeter Landes-Wald um. Mit Kommunal- und Privatwald sind es sogar etwa 15000 Festmeter. Zwar ist der Schaden nicht ganz so hoch wie vor einem Jahr bei „Xaver“ mit 30000 Festmetern, aber dafür sind alle Reviere des Forstamtsbereiches Schuenhagen betroffen.

„Diesmal hat es besonders die reinen Nadelwälder erwischt, zum Beispiel in den Revieren Lendershagen, Penning und Abtshagen. Da stehen Flachwurzler, die bei so einem Sturm schnell den Halt verlieren. Und oft rissen sie noch mehrere junge Bäume mit. In der Forst spricht man dann von Nesterwurf. Zum Glück hatten wir keine Flächenwürfe“, sagt Andreas Baumgart.

Der Forstamtsleiter erklärt, dass es der feuchten Untergrund dem Sturm leicht gemacht hat. „Der Boden ist überall total aufgeweicht, wenn dann eine Orkanböe reinhaut, haben Flachwurzler wie die Fichten keine Chance.“



Ines Sommer