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Stralsund P+S-Transfergesellschaft verstärkt Jobbörsen
Vorpommern Stralsund P+S-Transfergesellschaft verstärkt Jobbörsen
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08:41 02.07.2013
Fieber, Geschäftsführer der Transfergesellschaft. Foto: Stefan Sauer/Archiv
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Stralsund

Angesichts der weiter unklaren Zukunft der insolventen P+S-Werft in Stralsund will die Transfergesellschaft ihre Maßnahmen für die von Arbeitslosigkeit bedrohten Werftarbeiter, Konstrukteure und Techniker intensivieren.

Neben Jobbörsen und Einzelmaßnahmen stünden zunehmend Fahrten zu Werften und Firmen aus der Metallbaubranche in anderen Bundesländern auf dem Programm, sagte der Geschäftsführer der Transfergesellschaft, Oliver Fieber. Die ehemaligen P+S-Mitarbeiter könnten so vor Ort mit dem potenziellen Arbeitgeber ins Gespräch kommen und sich über die Konditionen informieren. „Von 1681 P+S-Mitarbeitern, die seit November 2012 in die Transfergesellschaft gewechselt sind, sind 833 in Arbeit“, sagt Fieber.

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Bislang ist aber nur wenigen der Sprung in eine sichere berufliche Zukunft gelungen. 163 wurden von der Lürssen-Gruppe übernommen. 450 arbeiten in der Stralsunder Schiffbaugesellschaft (SSG), die zwei Schiffe für die dänische Reederei DFDS fertigstellt.

Ende Oktober läuft die Transfergesellschaft aus. Wer bis dahin keine neue Stelle hat, wird arbeitslos.

dpa

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