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Stralsund Fläche über Parkhaus in Stralsund soll bebaut werden
Vorpommern Stralsund Fläche über Parkhaus in Stralsund soll bebaut werden
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16:35 03.06.2019
Seit Jahren liegt die Fläche über dem Parkhaus „Am Meeresmuseum“ in der Mühlenstraße brach. Quelle: Stefan Sauer
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Stralsund

Offenbar gibt es neue Ideen für die Bebauung der Fläche über dem Parkhaus „Am Meeresmuseum“ in der Mühlenstraße in der Altstadt von Stralsund. Zumindest wird sich der Gestaltungsbeirat der Hansestadt auf seiner Sitzung am 14. Juni mit einem entsprechenden Plan befassen.

Areal liegt seit 2005 brach

Seit der Eröffnung der Tiefgarage im Herbst 2005 liegt das Areal brach. Dabei hatte es schon einmal die Idee gegeben, dort ein Wohngebiet mit exklusiven Ein- und Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 50 Wohnungen zu bebauen.

Blick auf die Freifläche über dem Parkhaus. Quelle: Stefan Sauer

Bauvorhaben platzte 2012

Aber spätestens im Jahr 2012 platzte das Vorhaben. Der damalige Geschäftsführer der Stadterneuerungsgesellschaft Stralsund, Peter Boie, erklärte 2013 vor der Bürgerschaft: „Offensichtlich gibt es Vorbehalte gegenüber dem Bauen auf einer Tiefgaragenplatte.“

Auch Park war im Gespräch

Im Zuge der Ansiedlung des Konfuzius-Instituts in Stralsund war auch davon die Rede, auf dem Quartier 9, wie die Fläche genannt wird, entsprechende Gebäude für das Zentrum für chinesische Sprache und Kultur zu errichten. Diskutiert wurde auch das Areal zumindest übergangsweise als Park herzurichten. Jetzt geht es offenbar wieder um Wohnbebauung.

Des Weiteren befasst sich Gestaltungsbeirat am 14. Juni mit der Neubebauung der Grundstücke Mönchstraße 51, 51a und 51b. Die öffentliche Sitzung beginnt um 9.30 Uhr im Konferenzsaal des Rathauses.

Externes Gremium mit Fachleuten

Der Gestaltungsbeirat als externes, mit Fachleuten besetztes und unabhängiges Beratungsgremium begutachtet in der Hansestadt Stralsund seit 1999 Vorhaben im Altstadtbereich von besonderer städtebaulicher und architektonischer Bedeutung. Damit trägt er zur Aufwertung des Stadtbildes, zur Vermittlung von Baukultur sowie zur Verhinderung städtebaulicher und architektonischer Fehlentwicklungen bei.

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