Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Stralsund Parkplatz-Konzept soll Verkehr in der Altstadt reduzieren
Vorpommern Stralsund Parkplatz-Konzept soll Verkehr in der Altstadt reduzieren
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:49 21.05.2015
Neues Parkplatzkonzept für Stralsund: Alte Park and Ride Anlagen sollen geschlossen und dafür neue Stellflächen an sinnvolleren Standorten ausgewiesen werden.
Neues Parkplatzkonzept für Stralsund: Alte Park and Ride Anlagen sollen geschlossen und dafür neue Stellflächen an sinnvolleren Standorten ausgewiesen werden.
Anzeige
Stralsund

Mit einem neuen Konzept für Parkplätze an den Stadträndern soll der Verkehr im historischen Zentrum Stralsunds eingedämmt werden. Mit sogenannten Park and Ride Parkplätzen (englisch für „Parken und Fahren") sollen Touristen und Pendler dazu animiert werden, den Wagen vor der Stadt stehen zu lassen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln ans Ziel zu fahren.

Zwar hat es bereits in der Vergangenheit ähnliche Bestrebungen geben. Die sind laut den Autoren der Studie aber nicht gut genug durchdacht gewesen und würden deswegen kaum genutzt werden. Das Konzept ist unter Federführung des Landesverkehrsministeriums in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung entstanden.

Mögliche Standorte: Ostsee-Center, Strelapark und Real-Markt Andershof

In dem Papier werden drei potenzielle Standorte als besonders geeignet herausgehoben: Die Stellflächen vor dem Ostsee-Center, dem Strelapark und dem Real-Markt in Andershof. Dass es sich bei allen drei Standorten um Parkplätze vor Einkaufsmärkten handelt, hat laut der Studie viele Vorteile. Dazu gehören große Kapazitäten, kein Aufwand für Baumaßnahmen, ein großes Einkaufs- und Gastronomieangebot sowie ein guter Anschluss an den Nahverkehr.

Die Betreiber der Center haben bereits Interesse bekundet. Die beiden bisherigen Park and Ride Anlagen „Schwarze Kuppe“ am Rügendamm und „Hexenplatz“ am Hauptbahnhof sollen abgeschafft werden.

Bevor die einzelnen Punkte des Konzepts umgesetzt werden können, müssen die Gremien der Stadt darüber beraten. Stadtsprecher Peter Koslik rechnet mit einer schrittweisen Umsetzung ab 2017/18.



Müller, Alexander