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Politik Angela Merkel zu Gast bei CDU-Kreisparteitag
Vorpommern Stralsund Politik Angela Merkel zu Gast bei CDU-Kreisparteitag
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22:06 01.12.2013
Die Bundeskanzlerin mit dem 87-jährigen Günther Tennigkeit aus Stralsund. Quelle: Christian Rödel
Negast

Einen „Koalitionsvertrag, mit dem jeder der Partner leben kann“, nannte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) das ausgehandelte Regierungsbündis auf dem Kreisparteitag der CDU Vorpommern-Rügen am Sonnabendvormittag in Negast bei Stralsund. Sie hoffe nun, dass sich davon auch die SPD-Mehrheit überzeugen lasse. „Wir haben ein faires Verhandlungsangebot gemacht, dann muss aber auch die Regierungsarbeit losgehen“, drückte Merkel auf Tempo. Die Parteichefin nahm sich ausführlich Zeit, vor 180 CDU-Mitgliedern in der Uwe-Brauns-Halle die Koalitionsergebnisse zu erläutern, denn in der „Tagesschau“ oder bei „heute“ käme man ja nicht dazu, „das in Ruhe zu erzählen“, spielte sie mit einem Seitenhieb auf ein derzeit viel diskutiertes Interview von Marietta Slomka mit SPD-Chef Sigmar Gabriel in der ZDF-Nachrichtensendung „heute journal“ an. Man habe  relativ gute Ergebnisse erreicht, es gebe aber auch einige Stellen, wo sie Sorgen habe, so die Kanzlerin. Zu den „Kröten“, die sie schlucken musste, gehöre der flächendeckende Mindestlohn. Die Forderung sei gerade für die Region „schwierig und arbeitsplatzgefährdend“, sagte Merkel. Die nun gefundene Lösung wäre aber ein gangbarer Weg, „das Maximum, was ich rausholen konnte“. Flächendeckend soll der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro ab 1. Januar 2015 kommen. Bis Ende 2016 können Tarifpartner aber noch Abweichungen nach unten vereinbaren.

Der Kreisparteitag wählte Wirtschaftsminister Harry Glawe (59) mit 87,4 Prozent der Stimmen erneut zum CDU-Kreisvorsitzenden in Vorpommern-Rügen.

Marlies Walther

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