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Politik Oberbürgermeister-Wahl: Fast 50 000 Bürger aufgerufen
Vorpommern Stralsund Politik Oberbürgermeister-Wahl: Fast 50 000 Bürger aufgerufen
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07:07 09.04.2015
Am 26. April entscheiden die Stralsunder, wer vom 15. Oktober an im Stralsunder Rathaus regiert. Voraussetzung: Einer der vier Bewerber erhält die absolute Mehrheit der Stimmen. Ansonsten findet am 10. Mai eine Stichwahl statt.
Am 26. April entscheiden die Stralsunder, wer vom 15. Oktober an im Stralsunder Rathaus regiert. Voraussetzung: Einer der vier Bewerber erhält die absolute Mehrheit der Stimmen. Ansonsten findet am 10. Mai eine Stichwahl statt. Quelle: Stefan Sauer
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Stralsund

Genau 49 424 Frauen und Männer sind am 26. April zur Wahl eines neuen Oberbürgermeisters in Stralsund aufgerufen. Knapp 900 von ihnen sind unter 18 Jahre. Das ist möglich, weil bei Kommunalwahlen Jugendliche ab 16 Jahren das Recht haben, am Urnengang teilzunehmen.

In insgesamt 34 Wahllokalen können sie sich zwischen vier Kandidaten entscheiden: Amtsinhaber Alexander Badrow (41) von der CDU wird von Kerstin Kassner (57/Die Linke), Claudia Müller (33/Bündnis 90/Die Grünen) und Peter van Slooten (47/SPD) herausgefordert.

Sollte keiner aus dem Quartett am Wahlsonntag die absolute Mehrheit erringen, wird es zwei Wochen später zur Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen kommen.

Ein Novum in diesem Jahr ist es, dass die Stralsunder ihre Briefwahlunterlagen auch online beantragen können – entweder über die Internetseite der Hansestadt oder mit Hilfe eines QR-Codes auf der Wahlbenachrichtigung, der einfach nur mit dem Smartphone eingescannt werden kann. Immerhin gingen bereits 693 Online-Anträge ein. Insgesamt beantragten 1736 Stralsunder die Dokumente für die Briefwahl.

Stimmen die Bürger auch über Gebühren in der Bibliothek ab?

Gemeindewahlleiter Klaus Gawoehns hält es für unwahrscheinlich, dass parallel zur OB-Wahl eine Bürgerbefragung im Zusammenhang mit der geplanten Gebührenerhöhung für die Stadtbibliothek in Stralsund stattfinden kann.

Ein entsprechender Antrag steht auf der Tagesordnung der Bürgerschaft, die am 9. April tagt. Es sei zeitlich nicht mehr möglich, diese Befragung vorzubereiten, da auch bestimmte Fristen einzuhalten sind.

Im Zusammenhang mit den Sparplänen der Stadt sollen die Gebühren für die Bibliothek um das Dreifache steigen.

Hier können Sie mit den Kandidaten diskutieren:

Während eines Forums stellen sich die vier Kandidaten am Montag, dem 13. April um 18 Uhr im Theater Stralsund den Fragen der OZ-Leser.



Jens-Peter Woldt