Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Politik Stadt-Bibliothek: CDU gegen Pläne für kostenloses Lesen
Vorpommern Stralsund Politik Stadt-Bibliothek: CDU gegen Pläne für kostenloses Lesen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:51 21.05.2017
Erwachsene müssen weiterhin zwölf Euro pro Jahr zahlen. Für Studenten und Auszubildende fallen sechs Euro an. Quelle: Jens-Peter Woldt
Anzeige
Stralsund

Aus der Traum: Auf Antrag der CDU-Fraktion in der Bürgerschaft sind die Pläne der Stadtverwaltung für eine kostenlose Nutzung der Stralsunder Stadt-Bibliothek überraschend gestoppt worden. Ursprünglich hätte der gebührenfreie Betrieb im Januar 2018 starten sollen. Ein entsprechendes Konzept war den Stadtvertretern bereits im November 2016 vorgestellt worden.

Dem Antrag der CDU schlossen sich die Bürgerschaftsmitglieder der SPD sowie der Wählergemeinschaft Bürger für Stralsund (BfS) an. Erwachsene müssen somit weiterhin zwölf Euro pro Jahr zahlen. Für Studenten und Auszubildende fallen sechs Euro an.

Nach Ansicht der CDU sollen die Einnahmen zur Anschaffung weiterer Bücher und Medien verwendet werden. Ohne eine Jahresgebühr würden dafür 108 000 Euro pro Jahr zur Verfügung stehen. Mit dem Beitrag soll dieser Etat auf 130 000 Euro erhöht werden, sagte CDU-Fraktionschef Ronald Zabel.

Benjamin Fischer

Mehr zum Thema

In einem neuen Ranking schneidet dagegen das Jurastudium schlecht ab

18.05.2017

Inklusion und Naturverbundenheit umreißen das Profil der neu eröffneten Tagesstätte “ in Sassnitz. 63 Plätze stehen zur Verfügung. Dazu gehören Krippenkinder ebenso wie Jungen und Mädchen aus dem Schulhort. Träger der Einrichtung ist die Arbeiterwohlfahrt.

18.05.2017

Ulf Hadrath, Leiter der Peenetal-Schule Gützkow, sieht eine Zukunft ohne Noten: Die Inklusion werde das notwendig machen. Auch heute schon sollen die Fähigkeit zum kritischen Denken und der eigene Lebensweg im Mittelpunkt stehen. Für ihre Berufsvorbereitung wurde die Schule 2013 ausgezeichnet.

19.05.2017

Die Kosten für die Einführung der Karte werden von der BfS-Fraktion auf 5000 Euro geschätzt. Abstimmung ging mit 17 Ja- und 16-Neinstimmen denkbar knapp aus.

21.05.2017

Asylantrag der Ukrainerinnen wurde abgelehnt – jetzt kämpfen sie vor Gericht / Vereine, SIC, NBZ und Kinderschutzbund unterstützen die Familien

19.05.2017

Pläne für eine neue, kommunale Schwimmhalle in Stralsund liegen damit auf Eis / Betreiber soll Sanierungsstau beheben

18.05.2017