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Stralsund Prohn hat jetzt Ladestation für Elektro-Fahrräder
Vorpommern Stralsund Prohn hat jetzt Ladestation für Elektro-Fahrräder
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13:41 12.06.2019
Neue Elektrostation in Prohn: „Hier können kostenlos Fahrräder mit E-Motor aufgeladen werden“, sagt der scheidende Bürgermeister Peter Messing. Gemeindearbeiter Oliver Howe probiert das Ganze mit seinem E-Radl aus. Quelle: Ines Sommer
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Prohn

Und schon hat Prohn wieder einen Pluspunkt auf der Infrastruktur-Seite eingeheimst. In der Gemeinde nördlich von Stralsund gibt es nämlich jetzt eine Ladestation für E-Bikes. Hier – auf dem Dorfplatz, der von den Einheimischen wegen des Bürgermeister-Engagements liebevoll Petersplatz genannt wird – können Touristen kostenlos ihre Elektro-Fahrräder mit Strom versorgen. Platz ist für drei Fahrräder.

„Die Idee hatte der Apotheker, da wurde wohl schon immer mal nachgefragt. Wir als Gemeindevertretung haben das aufgegriffen und gleich mal einen Förderantrag gestellt. Schließlich bekamen wir eine Zusage aus dem Leader-Programm“, berichtet Noch-Bürgermeister Peter Messing (parteilos), der die Amtsgeschäfte noch bis zur Vereidigung des neuen Gemeindeoberhaupts Stefan Schindler fortführt.

10 000 Euro hat die Gemeinde Prohn in diese Ladestation investiert, 8000 gab es per Förderung. „Natürlich haben wir auch Eigenleistungen geliefert, denn unser Gemeindearbeiter Oliver Howe hat das Ganze aufgebaut und fachmännisch im Boden verankert“, so Peter Messing, der das Ganze dann nach einigen Recherchen per Internet in Österreich bestellt hat. „Bei uns gibt es dieses System wohl noch nicht...“

Oliver Howe hat auch gleich mal sein E-Bike mitgebracht – im Dienst für ihn das beste Fortbewegungsmittel. „Man braucht den Akku nicht ausbauen, sondern steckt einfach nur den Stecker in eine der drei Ladedosen“, erklärt der 46-Jährige. Und natürlich ist auch an das entsprechende Ladekabel gedacht. Das gibt es nämlich in der Wizlaw-Apotheke und in der Landfleischerei Blohm gleich gegenüber.

Das funktioniert natürlich nur zu den Öffnungszeiten der Läden. „Aber auch an die Nach-Feierabend-Zeit haben wir gedacht. Es gibt nämlich auch einen Schuko-Anschluss, so kann jeder auch einen ganz normalen Stecker verwenden und braucht den Akku nicht ausbauen, so wie er wahrscheinlich zu Hause das Teil aufladen würde“, freut sich Peter Messing über so einen wichtigen Anlaufpunkt für Touristen.

Und damit die Urlauber die Ladestation auch finden, haben die Prohner natürlich auch an die entsprechenden Hinweisschilder gedacht. Ob aus Richtung Groß Mohrdorf, in Klein Damitz oder am Kreisel Landesstraße/Kreisstraße Stralsund – die türkis-gelben Schilder mit dem Slogan „e-bike energy“ leuchten aus allen Richtungen und bringen die Stromhungrigen ans Ziel.

Das Aufladen der Fahrräder mit Elektro-Motor dauert etwa eine Stunde, in der man auf dem Dorfplatz Rast machen oder in die Läden einkaufen gehen kann. Ja, auch da punktet Prohn mit vielen Angeboten. „Den Strom zahlt erst mal die Gemeinde. Ich hab einen Extra-Zähler anbringen lassen, damit wir auch mal wissen, wieviel hier wirklich abgezapft wird“, erklärt Peter Messing.

Wer sich ein Kabel ausborgt, muss lediglich seinen Ausweis als Sicherheit hinterlegen. „Das finden die Nutzer gut. Ich habe gehört, dass man in anderen teilen Deutschlands 80 Euro Pfand hinterlegen muss. Das kommt natürlich nicht so an“, sagt der scheidende Bürgermeister und freut sich, dass die E-Tanke schon gut angenommen wird. „Jetzt müssen wir noch ein bisschen Werbung machen“, findet er.

Ines Sommer

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