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Stralsund Niepars lässt Radweg an der L21 planen
Vorpommern Stralsund Niepars lässt Radweg an der L21 planen
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12:30 13.03.2019
Die L21 hinter Niepars. Seit Jahren versuchen die anliegenden Gemeinden, einen Radweg in Richtung Barth gebaut zu bekommen. Jetzt will Niepars Nägel mit Köpfen machen. Quelle: S. Retzlaff
Niepars

Es gibt neue Hoffnung für einen Radweg entlang der Landesstraße 21 von Niepars in Richtung Barth, denn Niepars will jetzt Nägel mit Köpfen machen. „Wir sind mit einem Planungsbüro im Gespräch, das uns Planungsunterlagen für einen Radwegebau erstellen soll, mit denen wir unsere Gemeindeteile Zansebuhr und Duvendiek besser an Niepars anschließen können“ sagt Rolf Mathiszik, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde. Wir reden seit 20 Jahren über diesen Radweg und nichts ist passiert, weil das Straßenbauamt uns immer vorrechnet, dass der Verkehr auf der L21 nicht ausreicht, um einen solchen Weg zu bauen“, sagt der 56-jährige, der auch Vorsitzender des Bauausschusses der Nieparser Gemeindevertretung ist.

Doch für Mathiszik und viele Nieparser ist das gar nicht das Kriterium. Die Schulkinder aus den Ortsteilen, aber auch die älteren Menschen sollen eine Chance bekommen, sicher mit dem Rad ans Ziel zu kommen. „Auf der L21, an der über weite Strecken rechts und links auch Leitplanken verbaut sind, kann es ganz schön eng werden, wenn Lkw und Bus sich begegnen und dann auch noch Fahrräder dazwischen unterwegs sind“, sagt Chef des Bauausschusses. Und er weiß sich dabei einig, mit vielen Anwohnern der L21 und Besuchern der Region, die sich im vergangenen Jahr mit ihrer Unterschrift für diesen Radweg stark gemacht haben. Das Projekt „Demokratie leben“ in Niepars hatte im Sommer und im Herbst knapp 3000 Unterschriften gesammelt und diese am Montag der Präsidentin des Kreistags übergeben.

Nun also ergreifen die Nieparser Eigeninitiative. „Wir erachten diesen Radweg als unbedingt nötig“, sagt Mathiszik. Deshalb wurde der Kontakt zu einem Planungsbüro aus der Region aufgenommen. Eine fertige Planung wird es wohl erst zum Ende dieses Jahres geben und die Gemeinde will die Kosten dafür übernehmen. Denn es verbindet sich vor allem eine Hoffnung damit: „Wir wollen damit von Platz 15 der Prioritätenliste des Radwegeausbaus im Kreis deutlich weiter nach vorne kommen.“ Schließlich muss der Bau des etwa 1,5 Kilometer langen Radweges zwischen Niepars und Duvendiek auch bezahlt werden.

„Dann sind wir aber immer noch nicht ganz in Niepars“, betont Bürgermeisterin Bärbel Schilling, ebenfalls eine Verfechterin des Vorhabens. Der geplante Radweg soll kurz vor Niepars auf den Kirchsteig anschließen und in das Dorf führen. Für die Bürgermeisterin ein Zeichen, dafür, dass das Projekt soweit optimiert wird, dass die Kosten im Rahmen bleiben.

Kostensparend auch die Idee, einen alten Feldweg, der quer über einen Acker verläuft und der Gemeinde gehört gewissermaßen an die Straße zu verlegen. „Wir sind da mit den Anliegern im Gespräch“, sagt Rolf Mathiszik. Die Idee. Grundstücke, die an den Feldweg grenzen, werden nach hinten um dessen Breite verschoben, sodass vorne an der Straße Platz wird für den Radweg. Wichtig ist für den stellvertretenden Bürgermeister, dass alles betroffenen Bürger bei dem Vorhaben mitgenommen werden und über den Fortgang des Projekts stets auf dem Laufenden gehalten werden.

Jörg Mattern

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