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Stralsund Richtfest für Schulneubau
Vorpommern Stralsund Richtfest für Schulneubau
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06:34 30.09.2015
Stralsunds Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU), Ronny Planke, Geschäftsführerin der Stadterneuerungsgesellschaft Stralsund (SES), und der Leiter der Integrierten Gesamtschule Grünthal, Ralph Renneberg (v. l.), während des Richtfests für den Schulneubau.
Stralsunds Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU), Ronny Planke, Geschäftsführerin der Stadterneuerungsgesellschaft Stralsund (SES), und der Leiter der Integrierten Gesamtschule Grünthal, Ralph Renneberg (v. l.), während des Richtfests für den Schulneubau. Quelle: Jens-Peter Woldt
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Stralsund-Grünhufe

Am neuen Gebäude für die Integrierte Gesamtschule (IGS) Grünthal in Stralsund ist am Dienstag Richtfest gefeiert worden. Die Stadterneuerungsgesellschaft Stralsund investiert in das Vorhaben im Auftrag der Hansestadt 4,4 Millionen Euro.

Die Hälfte der Summe sind Städtebaufördermittel. Außerdem stellt das Land Mecklenburg-Vorpommern eine so genannte Kofinanzierungshilfe in Höhe von einer halben Million Euro zur Verfügung. 1,7 Millionen Euro kommen direkt von der Stadt.

Mit dem Neubau des zweiten Gebäudes der IGS im Stadtteil Grünhufe wurde bereits vor einem Jahr begonnen. Zuvor befand sich dort eine Kindertagesstätte, die abgerissen wurde. Die Fertigstellung des Hauses ist nach Angaben der SES für den Herbst nächsten Jahres geplant. Schulleiter Ralph Renneberg hofft, dass dort zum Beginn des Schuljahres 2016/2017 unterrichtet werden kann.

Der Dreigeschosser wird eine Nutzfläche von insgesamt 2000 Quadratmetern haben. Neben Unterrichtsräumen sind ein Fitnessstudio, ein Computerkabinett sowie Räume für die außerunterrichtliche Beschäftigung der Schüler geplant.

Das Gebäude erhält einen Fahrstuhl und wird komplett barrierefrei sein. Eine Verbindung zum etwa 100 Meter entfernten Hauptgebäude der IGS soll im Zusammenhang mit der Gestaltung der Außenanlagen hergestellt werden.

Mit den Bauarbeiten beauftragt sind ausschließlich Firmen aus der Region Stralsund, Rostock und Neubrandenburg. In den Genuss von Städtebaufördermitteln kommt das Vorhaben, weil der Stadtteil Grünhufe unter anderem seit 1999 Teil des Bundesprogramms „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Die soziale Stadt“ ist.



Jens-Peter Woldt