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Stralsund Rügenbrücke auf dem Prüfstand
Vorpommern Stralsund Rügenbrücke auf dem Prüfstand
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06:51 14.10.2015
Experten kontrollieren in einem Hubsteiger die Schwingungsdämpfer an den Seilen der Rügenbrücke. Quelle: Alexander Müller
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Stralsund

Die Rügenbrücke wird in dieser Woche von Experten auf Sicherheit und Standfestigkeit geprüft. Im Zuge der Arbeiten ist die Brücke am Mittwoch in Richtung Stralsund gesperrt. Alle drei Jahre ist so eine umfangreiche Kontrolle Pflicht, ähnlich dem Tüv beim Auto. Die Experten des Straßenbauamtes Stralsund und mehrerer Ingenieurbüros begutachten neben der Fahrbahn die Schwingungsdämpfer an den Seilen, die Verkehrszeichen sowie die Übergänge von der Brücke zur normalen Straße. Der Zustand jedes Bauteils wird bewertet und am Ende gibt es für das ganze Bauwerk eine Gesamtnote. Die Rügenbrücke wurde 2007 in Betrieb genommen.

Während die Brücke am Dienstag für Autos aus Richtung Stralsund gesperrt war, müssen am Mittwoch die Rüganer mehr Zeit einplanen. Am Dienstag kam es besonders während des Berufsverkehrs in den Morgenstunden zu langen Staus. Wer dort hineingeriet, brauchte 20 Minuten länger als sonst. Erschwerend kamen die Bauarbeiten auf dem Rügendamm hinzu. Gegen 14.30 Uhr – also deutlich früher als geplant – wurden am Dienstag beide Spuren der Rügenbrücke wieder freigegeben. „Wir hoffen heute auf weniger Stau. Es ist aber weiterhin mit Einschränkungen zu rechnen“, sagt Manfred Borowy, stellvertretender Leiter im Straßenbauamt Stralsund. Seine Behörde achte darauf, derartige Arbeiten nur außerhalb der Ferienzeit durchzuführen. „Aber irgendwann müssen wir es ja machen.“

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Alexander Müller