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Stralsund Rügens Tourismuschef vom Vorwurf der Nötigung freigesprochen
Vorpommern Stralsund Rügens Tourismuschef vom Vorwurf der Nötigung freigesprochen
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14:10 19.07.2013
Heinemann geht straffrei aus dem Verfahren. Foto: Stefan Sauer/Archiv
Heinemann geht straffrei aus dem Verfahren. Foto: Stefan Sauer/Archiv
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Stralsund

Aus Mangel an Beweisen hat das Landgericht Stralsund den Vorsitzenden des Tourismusverbandes Rügen, Ernst Heinemann, in zweiter Instanz vom Vorwurf der Nötigung freigesprochen. Die Richterin habe Widersprüche in den Aussagen der Motorradfahrer gesehen, die der Bürgermeister Putgartens im Juli 2012 mit seinem Auto abgedrängt habe, teilte das Gericht am Freitag auf dpa-Anfrage mit. Die Berufungsverhandlung fand am Donnerstag statt.

Im März hatte das Amtsgericht Bergen Heinemann wegen Nötigung zu einer Geldstrafe und einem Monat Fahrverbot verurteilt. Die Biker aus Berlin waren am 17. Juli 2012 rechtswidrig durch den Ort Putgarten gefahren, der für den Durchgangsverkehr gesperrt ist. Die Straße führt zum Kap Arkona. Die rund 500 000 Besucher müssen ihre Fahrzeuge auf einem Großparkplatz am Ortseingang abstellen und zu Fuß durch Putgarten bis zur Nordspitze Rügens laufen. Heinemann hatte die im Schritttempo fahrenden Motorradfahrer mit seinem Auto zum Stopp gezwungen.

dpa