Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Stralsund „Serenité“ im Hafen: Klein, aber luxuriös
Vorpommern Stralsund „Serenité“ im Hafen: Klein, aber luxuriös
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:10 14.07.2015
Das kleine, aber feine Flusskreuzfahrtschiff „Serenité“ kurz vor dem Anlegen an der Steinernen Fischbrücke.
Das kleine, aber feine Flusskreuzfahrtschiff „Serenité“ kurz vor dem Anlegen an der Steinernen Fischbrücke. Quelle: Peer Schmidt-Walther
Anzeige
Stralsund

Zum ersten Mal hat das Flusskreuzfahrtschiff „Serenité“ am Sonntagnachmittag im Hafen von Stralsund festgemacht.  Mit 38 Metern Länge ist es das bisher kleinste seiner Art in der Hansestadt. Die anderen sind meist doppelt so lang. Dafür ist die „Serenité“ aber mindestens doppelt so luxuriös.

Von den insgesamt 20 Fahrten in dieser Saison führen elf in Reviere, die die „Serenité“ 2015 erstmals ansteuert. So nimmt sie via Berlin und Oder Kurs auf Ostseeküste und Boddengewässer rund um Hiddensee, Darß, Zingst, Usedom und Rügen.

Maximal zwölf Gäste sind zwischen sieben und zehn Tagen unterwegs – fern von Massentourismus und Remmidemmi, dafür nah an Natur und Kultur. Geboten wird eine delikate Küche – täglich gibt es ein fünfgängiges Dinner – vom jungen Tiroler Spitzenkoch Amadeus Dreger.

Die sechs Kabinen ein Deck tiefer sind zwölf Quadratmeter groß, klimatisiert und mit edlem Wurzelholz ausgestattet. Die Bullaugen, auch das im weiß-grünen Duschbad, lassen sich öffnen.

Die „Serenité“ wurde von Flussschiff-Kapitän Georg Ebert und Hotelmanagerin Rita Medoev konzipiert und 2001 nach dem Motto „Unsere Gäste sollen sich an Bord fühlen als wär’s ihr eigenes Schiff“ in Dienst gestellt. Zuhause ist sie in Ebersbach am Neckar. „Ein Erfolg auf ganzer Linie“, sagt Kapitän Ebert.

Die „Serenité“ kreuzt durch die schönsten Flusslandschaften Deutschlands, Hollands, Belgiens und Frankreichs. Ihr französischer Name heißt ins Deutsche übersetzt soviel wie „In heiterer Atmosphäre“).

In Stralsund bleibt die „Serenité“ noch bis Dienstagvormittag. Dann geht es weiter nach Hiddensee.



Peer Schmidt-Walther