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Sport Stralsund Schweriner schenken Pommern fünfmal ein
Vorpommern Stralsund Sport Stralsund Schweriner schenken Pommern fünfmal ein
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00:00 22.04.2014
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Stralsund

Im Kampf gegen den Abstieg zählen für den FC Pommern Stralsund nur noch Punkte. So auch am Samstag im Duell mit den hoch favorisierten Gästen des FC Mecklenburg Schwerin.

„Wir wollen an das starke Heimspiel gegen Greifswald anknüpfen“, forderte Pommern-Trainer Dirk Schwerin von seiner Mannschaft, warnte aber angesichts der 0:7-Klatsche aus dem Hinspiel vor allzu euphorischem Offensiv-Fußball. „Wir müssen vor allem in der Defensive stabil stehen“, so Schwerin, der auf Schlüsselpositionen in der Abwehr zum Umstellen gezwungen war. Neben Pommerns defensivem Mittelfeldstrategen Nico Vanek, fielen auch die beiden etatmäßigen Torhüter Oliver Sund und Frank Plots verletzt aus.

So kam Holger David, eigentlich Torhüter bei den Alten Herren des FCP, zu einem unverhofften Verbandsligaeinsatz. Und der 38-Jährige stand auch gleich im Blickpunkt des Geschehens. Nach einem vermeintlichen Handspiel von Pommerns Spieler Mathias Millat im Stralsunder Strafraum entschied der Unparteiische in der 10. Minute auf Strafstoß. Im Duell mit Schwerins Christopher Schmandt spielte David all seine Erfahrung aus und parierte nicht nur den Elfmeter, sondern vereitelte obendrein auch noch den Nachschuss. Motiviert durch die Glanztat ihres Keepers, bemühten sich die Stralsunder nun selbst, offensive Akzente zu setzen. Bei den wenigen sich ergebenden Möglichkeiten fehlte den Hausherren aber, wie so oft in dieser Saison, die nötige Konsequenz beim Abschluss. Schwerins Kicker Christopher Schmandt hingegen, stellte in den folgenden Minuten seinen Torriecher und damit seinen Wert für das Gästeteam eindrucksvoll unter Beweis. Eben noch vom Elfmeterpunkt gescheitert, drehte der Vollblutstürmer jetzt auf und besorgte in der 36. Minute die 1:0-Pausenführung für die Gäste. Unmittelbar nach Wiederanpfiff der Partie düpierte Schmandt die Pommern-Abwehr erneut und ließ seinen zweiten Treffer folgen. Doch damit nicht genug. Hoch motiviert und torhungrig blieb Christopher Schmandt Dreh- und Angelpunkt der Schweriner Offensive, legte noch zwei Tore nach und entschied das Spiel mit insgesamt vier Treffern quasi im Alleingang. Den Schlusspunkt setzte allerdings ein anderer. Nach zweifelhafter Regelauslegung erkannte der Unparteiische im Stralsunder Strafraum erneut ein Handspiel. Dieses Mal legte sich der Schweriner Fiete Walter den Ball auf dem Elfmeterpunkt zurecht und ließ mit seinem platzierten Schuss Pommern-Keeper Holger David keine Chance.



Jürgen Schwols

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