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Stralsund Schill-Schule in Stralsund wird zum Sommer fertig
Vorpommern Stralsund Schill-Schule in Stralsund wird zum Sommer fertig
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06:35 13.05.2019
Der für die Sanierung der Schill-Schule verantwortliche Stralsunder Architekt Andreas Woitassek (rechts) erläuterte anhand von Bauplänen, wie die Bauarbeiten an dem Schulgebäude aus dem Entstehungsjahr 1989 erkennbare Fortschritte machen. Zum Tag der Städtebaufördermittel war zu einem Tag der offenen Tür auf die Baustelle der Schill-Schule eingeladen worden. Quelle: Christian Rödel
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Stralsund

 Es ist ein ambitioniertes Ziel, das Stralsunds OB Alexander Badrow (CDU) zum Auftakt des bundesweiten Städtebautags am Sonnabend formulierte. „In den nächsten vier Jahren werden wir knapp 60 Millionen Euro in den Neubau und die Sanierung von Schulen investieren“, so der Stadtverwaltungschef, als er im Beisein von Ansvera Scharenberg, Schweriner Referatsleiterin für Stadtentwicklung im Ministerium von Christian Pegel (SPD), seine Zukunftspläne hinsichtlich steigender Schülerzahlen skizzierte.

Als exemplarisches aktuelles Projekt für eine noch laufende Schulsanierung hatte sich die Stadterneuerungsgesellschaft Stralsund (SES) für die Ferdinand-von-Schill-Schule im Stadtteil Grünhufe entschieden, um am Tag der Städtebauförderung die Öffentlichkeit zu informieren, wie effizient Steuermittel für bauliche Umgestaltung von in die Jahre gekommenen Schulgebäuden eingesetzt wird.

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Bau von 1989 wird modernisiert

Das viergeschossige Plattenbau-Schulgebäude aus dem Entstehungsjahr 1989 wird gerade baulich erweitert und in jeglicher Hinsicht modernisiert.

Der verantwortliche Architekt Andreas Woitassek führte große interessierte Besucherscharen über die Baustelle und geriet geradezu ins Schwärmen wie großzügig die Flurbereiche des Schulgebäudes aus dem Ende der DDR-Ära ausgelegt waren. „Wir konnten damit bei der Planung zum Beispiel einen Bereich schaffen, wo die Schüler sprichwörtlich erst einmal ankommen können“, so der Stralsunder Architekt und verwies mit besonderer Betonung auf die speziellen Lärmdämpfungssysteme in den Klassenzimmern.

Lesen Sie: Millionen-Baustelle in Grünhufe: Schul-Rohbau ist fertig

Mit dem neuen Schuljahr sollen ab dem Spätsommer im Ostteil des Gebäudes maximal 336 Schüler in dem zweigeteilten Schulgebäude lernen können. Die Förderschule im westlich gelegenen Nachbargebäude soll etwa 50 Schüler aufnehmen können. Die Gesamtkosten für die Sanierung und den Umbau des Grünhufer Schulgebäude-Komplexes belaufen sich auf 5,2 Millionen Euro. Der von der Hansestadt beigesteuerte Eigenanteil beläuft sich auf 565.000 Euro.

Christian Rödel

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