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Stralsund Stralsund duldet Glyphosat
Vorpommern Stralsund Stralsund duldet Glyphosat
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13:49 25.02.2018
Die Stralsunder Stadtverwaltung duldet auf eigenen landwirtschaftlichen Nutzflächen, die sie an verschiedene Bauern verpachtet hat, auch weiterhin den Einsatz des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat. Quelle: dpa
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Stralsund

Die Stralsunder Stadtverwaltung duldet auf eigenen landwirtschaftlichen Nutzflächen, die sie an verschiedene Bauern verpachtet hat, auch weiterhin den Einsatz des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat. „Mit mir wird es keine Kirchturmentscheidung der Stadtverwaltung geben. Was für alle Beteiligten – vom Bauern bis zur Biene – sinnvoll ist, beraten wir gemeinsam mit unseren Pächtern und anderen Experten“, sagte Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU) auf Anfrage der OSTSEE-ZEITUNG.

Glyphosat sei nur eines von vielen zugelassenen Breitbandherbiziden. Badrow: „Es pauschal zu verteufeln, ohne sich mit Landwirten, Imkern und Wissenschaftlern fachlich auszutauschen, halte ich für vermessen. Herbizide generell zu verbieten, hieße mehrmaliges mechanisches Hacken auf den Feldern. Und das würde nicht nur dem Unkraut den Garaus machen. Wir sind und bleiben also mit unseren Landwirten im Gespräch.“ Andere Städte wie Rostock und Neustrelitz haben sich kürzlich gegen den Einsatz von Glyphosat auf ihren Feldern ausgesprochen. Der Hansastadt Stralsund gehören insgesamt 7543 Hektar an verpachteter landwirtschaftlicher Nutzfläche.

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Fischer Benjamin