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Stralsund Die sind ja ausgezeichnet!
Vorpommern Stralsund Die sind ja ausgezeichnet!
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10:05 28.11.2019
Das Unternehmen Acriba aus Stralsund erhielt vom Lokalen Bündnis für Familie in Stralsund eine Auszeichnung als Familienfreundliches Unternehmen. Quelle: Matthes Trettin
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Stralsund

Elf Stralsunder Firmen haben am Dienstagabend die Auszeichnung Familienfreundliches Unternehmen erhalten. Seit 2010 vergibt das Lokale Bündnis für Familie der Hansestadt diese Ehrung in drei Kategorien, abhängig von der Anzahl der Mitarbeitenden. Dabei geht es vordergründig um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

In jeder Hinsicht entgegenkommend

Zu den Preisträgern zählt unter anderem das hansestädtische Unternehmen Acriba Service GmbH, das es bereits seit 1999 am Sund gibt und das sich mit der Entwicklung von Software beschäftigt. Mit einem unglaublichen Katalog an Unterstützungen für die Mitarbeitenden hat sich das Unternehmen um die Auszeichnung beworben. „Wir sind sehr sozial eingestellt“, ist Ines Winter, Assistentin des Geschäftsführers Tim Raab, die den Vorschlag auch eingereicht hatte, überzeugt. „Es gibt mehr als nur die Arbeit. Und wenn dieses Drumherum funktioniert, dann wirkt sich das positiv auf den Beruf aus.“

Familie, das ist für Ines Winter nicht nur das klassische Eltern-Kind-Verhältnis, sondern da geht es auch um die Pflege von Angehörigen oder besondere Lebenssituationen. „Dafür bieten wir individuelle Arbeitszeitkonzepte.“ Doch es gibt noch viel mehr Unterstützung. Wie etwa kostenlose Versorgung mit Getränken, ein Zuschuss zum Mittagessen, zweimal im Monat eine Massage, die komplette Übernahme der Kosten für eine Zusatzversicherung für Zahnersatz und Sehhilfen für jeden Mitarbeiter, für Auszubildende werden mögliche Fahrt- und Internatskosten komplett übernommen, Kita-Kosten ebenso, Bildungsurlaub und Weiterbildungen werden genehmigt, das Leasen eines Dienstrades wird monatlich bezuschusst und auch Weihnachtsfeier, Grillfest und der jährliche Betriebsausflug werden vom Arbeitgeber übernommen. Und damit endet die Aufzählung eigentlich noch nicht.

Auf der Suche nach neuen Räumen

40 Frauen und Männer arbeiten bei Acriba, unter anderem Fachinformatiker und Kundenbetreuer. „Allerdings sind wir derzeit auf der Suche nach einem anderen Standort, da wir uns vergrößern möchten“, erklärt Ines Winter. „Und dann würden wir auch gern die Anzahl der Mitarbeiter aufstocken“, rührt sie die Werbetrommel. Bereits für das kommende Jahr werden zwei Auszubildende im Bereich Anwendungsentwicklung gesucht.

Familie hat Priorität

Etwas kleiner ist das Kosmetikstudio Kathrin Prettin unterwegs. „Wir sind elf Frauen im Team“, erklärt die Chefin. Sie freue sich sehr, die Auszeichnung zu erhalten, zumal der Vorschlag von einer ihrer Mitarbeiterinnen gekommen sei.

Kathrin Prettin, Geschäftsführerin des gleichnamigen Kosmetikstudios in Stralsund, gehört zu den Preisträgern der diesjährigen Auszeichnung zum familienfreundlichen Unternehmen. Quelle: Miriam Weber

Familienfreundlich bedeutet für Kathrin Prettin vor allem, dass jede ihrer Angestellten einen individuellen Dienstplan hat, „der weitestgehend auf ihre Bedürfnisse und Lebenssituation abgestimmt ist“. Außerdem sei es für sie selbstverständlich, dass die Frauen zu bestimmten familiären Ereignissen freinehmen können. „Für solche Fälle gibt es das Stundenkonto. Diese Zeit kann dann für die Familie genutzt werden.“

Wertschätzung der Arbeit

In diesem Jahr wird das Studio 20 Jahre alt. „Wir sind Stück für Stück gewachsen, haben mittlerweile drei Standorte“, sagt Kathrin Prettin. Bei den unterschiedlichen Studios sei es wichtig, dass man das Team zusammenhalte. „Da gehört ein Teamtag einmal im Jahr mit dazu.“ Außerdem wurde in diesem Jahr erstmals ein Familienpicknick mit den Angehörigen veranstaltet. „Das kam so gut an, dass ich das gern beibehalten möchte.“ Der Hintergrund dieses Picknicks war jedoch ursprünglich ein nicht so schöner. „Eine meiner Mitarbeiterinnen kommt aus dem Iran. Und sie hat hier in Deutschland nicht nur gute Erfahrungen gemacht“, sagt Kathrin Prettin. „Ich wollte ihr einfach zeigen, dass es auch anders geht.“ Daraus sei die Idee mit dem gemeinsamen Picknick entstanden.

„Ich freue mich riesig“, sagt die 44-Jährige. „Denn diese Auszeichnung ist auch ein Zeichen der Wertschätzung, dass die Kollegen sehen, was ich versuche, ihnen zu ermöglichen. Das ist ein schönes Gefühl.“

Von Miriam Weber

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