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Stralsund Stralsund verhängt Nachtfahrverbot für große Laster
Vorpommern Stralsund Stralsund verhängt Nachtfahrverbot für große Laster
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12:13 28.04.2019
Die Wasserstraße in Stralsund ist stark verkehrsbelastet. Durch das Kopfsteinpflaster ist es besonders laut. Quelle: Stefan Sauer
Stralsund

Lkw mit mehr als 7,5 Tonnen dürfen seit vergangener Woche nachts nicht mehr durch die Stralsunder Wasserstraße fahren. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, gilt das Verbot in der Zeit zwischen 22 und 5 Uhr. Verkehrserhebungen hätten gezeigt, dass gerade nachts Lastkraftwagen speziell die Wasserstraße als Abkürzung durch die Altstadt nutzen und damit erheblich die Nachtruhe beeinträchtigen. Dies solle verhindert werden.

Einbau von Fahrradbügeln als Verkehrsberuhigung

Eine weitere Maßnahme zur Verkehrsberuhigung wird der Einbau von Fahrradbügeln vor der Einmündung Fährstraße in Höhe der Hafenkneipe und in der Straße Am Fischmarkt südlich der Badenstraße sein. Das habe den Effekt, dass der Bereich mit angepasster Geschwindigkeit leicht umfahren werden muss, so die Stadtverwaltung.

Untersuchungen ergaben Beeinträchtigung der Wohnqualität

Untersuchungen zum Verkehrskonzept Altstadt hatten bereits sehr deutlich ergeben, dass das hohe Fahrzeug-Aufkommen an der Schnittstelle zwischen Altstadt und Hafeninsel, auf der Wasserstraße und der Straße Am Fischmarkt die Wohnqualität und auch die Aufenthaltsqualität im Straßenraum stark beeinträchtigt.

In einer ersten Stufe im Jahr 2018 waren einfachere Maßnahmen bereits umgesetzt worden. Wegweisertafeln am Knieperwall und Knieperdamm wurden verändert, so dass neben den Parkhäusern für die Altstadt keine Einzelziele mehr ausgewiesen werden. Verkehrszeichen schreiben die Abfahrt von der Hafeninsel auf direktem Weg über die asphaltierte Seestraße zum Hauptverkehrsstraßennetz vor. Zudem weist eine flächige Markierung auf der Fahrbahn Fährwall zusätzlich auf die Tempo-30-Zone hin, in der sich jeder Kfz-Fahrer bereits befindet.

Nächste Überprüfung im Herbst

Im Herbst 2019 wird die Abteilung Straßen und Stadtgrün erneut das Verkehrsaufkommen und auch die Fahrgeschwindigkeiten in der Wasserstraße und Am Fischmarkt prüfen, um die Wirkungen aller Maßnahmen einschätzen zu können. Eine nächste Überprüfung erfolgt ein Jahr nach der Umsetzung, das heißt im Frühjahr 2020.

Thomas Pult

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