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Stralsund SMV: 25 Jahre Arbeit für Stralsund
Vorpommern Stralsund SMV: 25 Jahre Arbeit für Stralsund
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17:17 12.03.2019
Der heutige Vorsitzende der Stralsunder Mittelstandsvereinigung Stefan Suckow bedankte sich bei seinen Vorgängen Klaus Winter, Heidi Waschki Werner Möllers und Torsten Parczyk (v.l.) für die in 25 Jahren geleistete Arbeit an der Spitze des SMV. Quelle: Jörg Mattern
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Stralsund

Der Blick zurück, auf den Anfang der Stralsunder Mittelstandsvereinigung (SMV) vor 25 Jahren ist Heinz-Werner Möllers und Harald Ihlo noch sehr gegenwärtig. „Wir hatten ein Benefizspiel mit dem Hamburger Sportverein (HSV) für den TSV 1860 Stralsund organisiert und dabei kamen 25 000 D-Mark zusammen“, sagte Heinz-Werner Möllers. „Und Harald Ihlo hatte die Idee: Machen wir doch mal was für die Wirtschaft – mit einem Verein etwa.“ Beide sammelten Gleichgesinnte um sich. Der Rechtsanwalt Möllers, der 1991 aus Münster an den Sund gekommen war, wurde der erste Vorsitzende des Mittelstandsvereins und der Stralsunder Harald Ihlo gehörte dem ersten Vorstand mit an.

Die Geburtstagsfeier des SMV – gestern im Stralsunder Rathaus – bot viel Gelegenheit, in der reichen Geschichte des Vereins zu kramen. Stefan Suckow, aktueller SMV-Vorsitzender, riss in seiner Rede die Schwerpunkte an. „Schon ein Jahr nach der Gründung hatten sich 100 Mitglieder eingeschrieben“, sagte Suckow. Es hatte sich unter Stralsunds Mittelständlern schnelle herumgesprochen, dass es von Vorteil sein kann, unternehmerischen Interessen eine vereinte Stimme zu geben. Nicht nur für die eigene Firma, sondern für die Menschen der Region. Das wurde unter anderem deutlich als der Stralsunder Autohaus-Chef Reinhard Klette 1997 im August 22 000 Unterschriften an den damaligen Landtagspräsidenten Rainer Prachtl (CDU) übergeben konnte, mit denen der schnellere Ausbau des Rügenzubringers und der Anschluss Stralsunds und Rügens an die A20 gefordert wurde.

Dass es der Mittelstand ist, der in der Hansestadt und im Land die Wirtschaft voranbringt, bescheinigte dem Jubilar gestern auch Stralsunds Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU). Immerhin schaffen die aktuell über 70 Mitglieder des Vereins die Voraussetzungen, die bis zu 5000 Menschen am Strelasund in Beschäftigung bringen. „Der SMV ist dabei auch ein wichtiger Impulsgeber, der den Austausch von Wirtschaft, Bildung und Kultur befördert“, betonte der OB. „Noch jung an Jahren, aber schon eine Erfolgsgeschichte.“

Das belegen unter anderem solche Projekte wie die Stralsunder Tagung für erfolgreiche Partnerschaften (STeP) , ein Wirtschaftskongress, getragen von Mittelstandsverein und Hochschule Stralsund, der sich inzwischen zu einer Marke etabliert hat, die weit über die Grenzen der Hansestadt hinaus bekannt ist und den Austausch zwischen Wirtschaft und Politik alljährlich im Mai an den Sund holt. Ein SMV-Projekt aus dem unter anderem auch solche Vorhaben wie die Etablierung einer Stadtmarke hervorgegangen sind. Ein Vorhaben, mit dem der Verein sich nach einem Vierteljahrhundert Arbeit nach vorn orientiert. „Als Mittelstandsverein wollen wir die Marke Stralsund erfolgreich in die Zukunft führen“, so der Vereinsvorsitzende.

Um dieses werbewirksame Aushängeschild für Stralsund wird aktuell noch gerungen – mitunter auch in etwas lauter Tonlage. Doch für Stefan Suckow gehört es auch das dazu: „Unsere Mitglieder erwarten von uns, dass wir ihre Probleme in die Öffentlichkeit tragen, dass wir Prozesse in der Stadt kritisch hinterfragen und dass das eine oder andere auch schon mal lauter werden kann, wenn uns die Geschwindigkeit in der Stadt zu langsam erscheint.“

Eine Ansage, mit der auch Landrat Stefan Kerth (SPD) leben kann. Seine Haltung zum Mittelstand sei bereits durch das Elternhaus geprägt worden, ließ er durchblicken: „Ich bin überzeugt davon, dass der Sozialstaat von heute nur mit einer funktionierenden Wirtschaft möglich ist“, so Kerth und setzt dabei auf Zusammenarbeit: „Stralsund kann dabei nicht ohne das Umland gedacht werden wie der Kreis nicht ohne die Hansestadt.“

Von Jörg Mattern

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