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Stralsund Was braucht ein Wirtschaftswunder?
Vorpommern Stralsund Was braucht ein Wirtschaftswunder?
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12:31 10.01.2019
Torsten Grundke (Mitte), Vizepräsident der IHK zu Rostock, diskutiert mit den Studenten des STeP-Vorbereitungsteams den Stand der Vorbereitungen für den Kongress im Mai im Stralsunder Rathaus. Quelle: HOST
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Stralsund

Die Wirtschaft in Vorpommern voranzubringen, darum kümmern sich seit 1998 auch Studenten der Hochschule Stralsund. Ihre Initiative heißt STeP, was für Stralsunder Tagung für erfolgreiche Partnerschaften steht. Die startet am 22. Mai ihren 17. Kongress im Stralsunder Rathaus. Und wie immer wird groß gedacht, wenn es darum geht, die Unternehmer der Region auf einer Tagung zusammenzubringen. Nach „Zukunft MV“ im vergangenen Jahr heißt das Thema diesmal „Was braucht ein Wirtschaftswunder?“ Und schon im Untertitel wird versucht, eine Antwort zu geben: „Vernetzen, Vertrauen, Vermarkten“.

Um die selbst gewählte Frage im Mai umfassend beantworten zu können, hat das studentische Projektteam der Wirtschaftsfakultät auch diesmal wieder mit der Stralsunder Mittelstandsvereinigung (SMV), der Hansestadt Stralsund und der eigenen Hochschule starke Partner an der Seite. Gemeinsam mit den Wirtschaftsprofessoren Norbert Zdrwomyslaw und Heiko Auerbach wurde am Dienstagabend der Stand der Kongressvorbereitung diskutiert.

„Die Liste der Referenten steht“, sagte Nikolai Sekula von der Projektleitung. „Wir sollten die Themen noch einmal durchgehen“, so der BWL-Student im 5. Semester. Einer der Redner wird Torsten Grundke sein. Der Geschäftsführer des Stralsunder Media Marktes sitzt mit in der Runde und erläutert sein Thema „Zukunft selbst gestalten“:

„Das ,selbst gestalten’ ist mir dabei sehr wichtig“, sagt Grundke, der auch Vizepräsident der IHK zu Rostock ist. „Wir sind mitten drin im Fachkräftemangel und wenn wir gute Mitarbeiter brauchen, können wir uns als Unternehmen dabei nur selbst helfen.“ Der Unternehmer will dabei Schwerpunkte wie Familienfreundlichkeit und faire Entlohnung ansprechen, aber auch solche Fragen klären, wo bekommen Firmenchefs Unterstützung bei ihren Bemühungen um Fachkräfte.

Unter den Rednern auf dem Kongress wird auch Anna Lindner sein. Die Masterstudentin im Fach Wirtschaft wird zusammen mit Maximilian Schwarz, Absolvent der HOST, das Thema „Netzwerken und Karriereplanung“ aus der Sicht junger Menschen auf dem Kongress zur Diskussion stellen. „Wir werden versuchen, unser beider Kernkompetenzen in unseren Vortrag einfließen zu lassen“, sagt die Studentin. Für sie ist die Mitarbeit im SteP-Team vor allem eine Möglichkeit, eigene Fähigkeiten kreativ einzubringen.

Resümee von Prof. Zdrowomyslaw: „Inhaltlich sind wir mit den Themen gut aufgestellt.“ Am Ende der Teambesprechung stand aber auch fest: Bis zum 22. Mai gibt es noch gut zu tun. Die Studenten bereiten den STeP-Kongress in allen Facetten vor – von der Auswahl der Themen und Referenten über die Einladung der Gäste bis hin zur Verpflegung und einem entspannten Ausklang der Tagung.

Jörg Mattern

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