Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Stralsund „The Voice of Germany“: Charly singt für Stralsund
Vorpommern Stralsund „The Voice of Germany“: Charly singt für Stralsund
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:55 08.10.2019
Sophie-Charlotte Lewing aus Negast ist bei den „Blind Auditions“ der Casting-Show „The Voice of Germany“ dabei. Am Donnerstag ist ihr Auftritt bei Pro7 zu sehen. Quelle: Alexander Abel
Anzeige
Stralsund

Mit ihrer unglaublichen Stimme hat Sophie-Charlotte Lewing es geschafft. Die 19-Jährige aus Negast bei Stralsund, die eigentlich nur „Charly“ genannt wird, ist bei den „Blind Auditions“ der Casting-Show „The Voice of Germany“ dabei. Mehrere Auswahlrunden hatte sie zuvor überstanden. Jetzt beweist sich Charly auf der großen Bühne – und überzeugte mit ihrer Darbietung des Elvis-Presley-Hits „Jailhouse Rock“ gleich zwei Juroren, wie in einem vorab veröffentlichten Ausschnitt aus der aufgezeichneten Sendung zu sehen ist.

Rea Garvey, Sido, Mark Forster und Alice Merton sind die Coaches der neunten Staffel des Musik-Contests. In der TV-Show sitzen die vier Juroren mit dem Rücken zu den Kandidaten und hören nur ihre Stimmen. Drückt einer der Juroren den roten Buzzer, ist der Sänger beziehungsweise die Sängerin in der nächsten Runde. Drehen sich sogar mehrere um, muss sich der Kandidat für einen Promi-Coach entscheiden.

Dann tritt „Charly“ im TV auf

Im Fall von Sophie-Charlotte sind es Sido und Alice Merton, die sie in ihrem Team haben möchten. Für wen sich die Negasterin entschied: Dieses Geheimnis wird erst am Donnerstagabend (20.15 Uhr/Pro7) gelüftet. Gefreut hatte sich die 19-Jährige auf Rea Garvey – auch wegen seines Akzents. In der nächsten Runde tritt sie jetzt bei den „Battles“ gegen ein Talent aus ihrem Team an.

Eine unglaubliche Stimme und viel Präsenz auf der Bühne: Sophie-Charlotte Lewing (19) hat es geschafft. Die 19-Jährige aus Negast bei Stralsund, die eigentlich nur „Charly“ genannt wird, ist bei den „Blind Auditions“ der Casting-Show „The Voice of Germany“ dabei.

Die Suche nach einer Herausforderung habe die Stralsunderin auf die Idee gebracht, sich bei „The Voice“ zu bewerben. „Die Stars in der Jury kamen mir nicht als erstes in den Sinn. Viel reizvoller war es für mich, mit einer professionellen Band zusammenzuarbeiten“, sagt sie.

Zusammenarbeit mit Dieter Bohlen undenkbar

Mit ihm würde „Charly“ niemals arbeiten. Sie kritisiert den Sänger für sein „Playback“. Würde die 19-Jährige niemals machen. Quelle: dpa

Andere Casting-Shows wie „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) oder „Das Supertalent“ kamen für die 19-Jährige nicht in Frage. Aus einem einfachen Grund: Star-Juror Dieter Bohlen. „Er kritisiert die Musiker, singt selbst allerdings nur mit Playback. Das ist eine gigantische Schwäche. Da wäre eine Zusammenarbeit für mich ausgeschlossen.“

Charly bricht in Tränen aus – vor Freude!

Die Hoffnung, dass es mit einer Einladung zu „The Voice“ klappt, hatte sie allerdings fast aufgegeben. Bis ihre Schwester dann plötzlich mit dem Handy vor ihr stand. „Sie hat ein Überraschungsvideo gedreht und mir gesagt, dass ich dabei bin. Ich bin vor Freude in Tränen ausgebrochen“, erinnert sich Sophie-Charlotte.

Zurzeit absolviert die 19-jährige Abiturientin beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) ihren Bundesfreiwilligendienst in einem Kindergarten in Stralsund. Danach soll es zum Touristikmanagement-Studium nach Berlin gehen. Auch wegen der Musik habe sie sich für die Bundeshauptstadt entschieden. „Es ist der Anlaufpunkt für Musiker. Dort kann ich mich entfalten“, sagt sie. Sie träumt davon, später in England zu leben.

Zur Musik gekommen ist sie durch ihre Familie. Gesungen habe sie als Kind schon immer. Auf dem Goethe-Gymnasium in Stralsund war sie viele Jahre in der Schulband aktiv. „Bei uns zu Hause läuft immer laute Musik und es wird viel gesungen. Ich singe überall. Da ist meine Familie auch mal von mir genervt“, sagt Sophie-Cahrlotte, die auch eigene Songs schreibt.

Von Soul über Rock bis „Voice of Germany

Hart aber fair! Sido findet deutliche Worte bei „The Voice of Germany“ – auch für die Stralsunderin „Charly“. Er holt die 19-Jährige aus Negast bei Stralsund in sein Team. Quelle: SAT.1/ProSieben/André Kowalski

Fast 50 eigene Lieder habe sie bereits angefangen. Fertig ist allerdings noch keines. Die erste eigene Single steht deshalb ganz oben auf ihrer To-do-Liste. Auf eine bestimmte Stilrichtung will sie sich aber nicht festlegen: von Soul über Indie-Pop bis Rock sei alles dabei. Und mit einem Rock-Song hat sie genau den richtigen Ton getroffen – und sich in die Herzen der Jury und des Publikums gesungen.

Mehr zum Thema:

Sie war 2012 Zweitplatzierte bei „The Voice of Germany“: Isabell Schmidt aus Greifswald

„The Voice“-Coach Sido ruiniert Heiratsantrag

Rea Garvey im Interview: „Wir können uns bis aufs Blut bekämpfen!“

Der Auftritt von Sophie-Charlotte bei „The Voice of Germany

Von Alexander Abel

Die beiden OZ-Mitarbeiter Christin und Kai Lachmann verzichten auf Plastik. Das ist leichter als gedacht, dennoch müssen sie Ausnahmen machen – noch. Alle Updates gibt es hier im Live-Blog.

08.10.2019

Malwerkstatt der Trebelstadt Tribsees (Vorpommern-Rügen) holt Sieg beim Landes-Klimaschutz-Wettbewerb. Tag der offenen Tür am Freitag von 10 bis 18 Uhr.

08.10.2019

Tiefseebergbau, Vermüllung, Überfischung: Noch bis Freitag informiert die Umweltschutzorganisation vor und im Ozeaneum über solche Probleme – und wie der blaue Planet noch gerettet werden kann.

07.10.2019