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Stralsund Trotz Verschiebung: Stralsunder Hafentage fallen wegen Corona ins Wasser
Vorpommern Stralsund

Trotz Verschiebung: Stralsunder Hafentage fallen wegen Corona ins Wasser

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17:06 14.07.2020
Die „Gorch Fock“ im Abendlicht bei den Stralsunder Hafentagen 2019. Solch ein Bild wird es 2020 nicht geben. Quelle: Cornelia Behring
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Stralsund

Alles andere wäre eine Überraschung gewesen: Die Hansestadt Stralsund hat die Hafentage in diesem Jahr abgesagt. Grund sind die Einschränkungen, die die Corona-Pandemie eindämmen sollen. Laut Landesverordnung sind im Freien Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen möglich, in Ausnahmefällen auch mit bis zu 1000 Besuchern. Doch diese Zahlen sind für das Volksfest auf der Hafeninsel zu gering.

Ursprünglich sollte die Veranstaltung schon im Juni stattfinden. Weil im März allerdings die Infektionszahlen stark stiegen, entschied sich die Stadt zu einer Verschiebung in den September. „Damals waren alle Hafentage-Akteure positiver Hoffnung, dass sich die Situation für Veranstaltungen während der Corona-Pandemie bis dahin weiter entspannt“, sagt Stadtsprecher Peter Koslik. Die jetzige Regelung des Landes lässt aber keinen Spielraum zu. Großveranstaltungen dürfen in Mecklenburg-Vorpommern bis einschließlich 31. Oktober nicht stattfinden.

Wallensteintage, Sundschwimmen, Rügenbrückenlauf, Triathlon, Windflüchter-Gala und noch so einige mehr: Die Hafentage reihen sich nun ein in die lange Liste der Absagen von Veranstaltungen in Stralsund.

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Von OZ