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Stralsund Trotz mäßiger Generalprobe: Hoffnungen auf Meisterschaftsmedaillen groß
Vorpommern Stralsund Trotz mäßiger Generalprobe: Hoffnungen auf Meisterschaftsmedaillen groß
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16:30 06.06.2019
Rebekka Falkenberg vom Stralsunder Ruder-Club wird im Leichtgewichts-Einer immer stärker. Quelle: Foto: Anne Breitsprecher
Stralsund

Die Generalprobe der Stralsunder Ruderer für die Deutschen Meisterschaften in knapp zwei Wochen verlief nach Ansicht von Trainer Uwe Breitsprecher durchwachsen. Bei der 2. Internationalen Junioren-Regatta in Hamburg waren Medaillen für Sportler aus MV zwar rar gesät, oftmals fehlt aber nicht mal eine Bootslänge zur deutschen Spitze. „Bei den Großbooten hatten wir uns bessere Ergebnisse erhofft“, meint Breitsprecher und ergänzt: „Aber wir haben eine Menge Boote, die bei den Deutschen um Medaillen fahren können. Wir sind optimistisch!“

In den Großbooten (Vierer und Achter) der B-Junioren (bis 16 Jahre) verpassten unter anderem die Stralsunderinnen Jette Post und Miriam Fidelius im Vierer das A-Finale über 1500 Meter am Sonntag. Die Qualifikationszeit der als Ruderverband MV startenden Mannschaft von 5:15:08 Minuten reichte nur für den B-Endlauf, in dem sie Dritte wurde. „Das Ziel Podestplatz ist nach wie vor erreichbar“, ist sich Breitsprecher sicher. Ebenfalls auf Tuchfühlung zu nationalem Edelmetall sind Jonas Rüprich und Nick Häusler. Der Doppelvierer rauschte im A-Finale um zwei Sekunden an Bronze vorbei (4:58:64).

Erfreut zeigte sich Trainer Breitsprecher über das Abschneiden von Lukas Weiße und Elias Wittenburg im zweiten B-Junioren-Vierer aus MV. Das Perspektivboot wurde Zweiter im C-Finale (5:06:15). „Für ihre Möglichkeiten sind sie gut gefahren. Damit dürfen Lukas und Elias auch bei den Meisterschaften starten. Ziel für das Boot wird das B-Finale sein.“

Noch stärker schätzte der Übungsleiter die Entwicklung von Rebekka Falkenberg ein. Die 15-Jährige holte Bronze um Leichtgewichts-Einer in 6:18:53 Minuten über 1500 Meter. Dabei ließ sie auch die Bundessiegerin Lotta-Laura Schmidt (Hamburg) hinter sich. „Letztes Jahr war die Hamburgerin noch weit weg. Jetzt hat es Rebekka auf Platz 3 geschafft. Das ist erstaunlich!“ Dabei geriet Rebekka eher zufällig auf das Single-Boot.„Eigentlich war gar nicht geplant, dass sie Einer fährt. Aber seit der Regatta in Bremen hat sich herausgestellt, dass sie vorn mitfahren kann“, erzählt Breitsprecher und stellt fest: „Jetzt wird sie bei der Meisterschaft auch Einer fahren – das ist klar.“

Rebekkas männlicher Kollege bei den A-Junioren, Christoph Koos, konnte seinen Vorlauf sogar gewinnen. Im Finale einen Tag später ging ihm bei brütender Hitze aber die Puste aus, war über 2000 Meter rund 46 Sekunden langsamer und wurde Fünfter. „Christoph ist gut gefahren, aber da erhoffen wir uns noch einen Sprung. In dieser Altersklasse gibt es sieben, acht Leute auf einem Niveau. Wir hätten den Abstand zur Spitze (16:31 Sekunden) gern noch verringert“, sagt Breitsprecher.

Die A-Juniorinnen Noreen Junges und Lena Kolwey, die in Hamburg im MV-Vierer ohne Steuermann zu Silber und im Achter (Nordost-Deutschland) zu Gold gerudert sind, treten bei den nationalen Titelkämpfen im Zweierboot getrennt an. Dabei gilt es Junges mit Partnerin Maike Böttcher (Greifswald) zu schlagen. Das Duo ist aktuell der schnellste Zweier im Land.

Um auch die anderen Stralsunder Athleten bei den Deutschen Meisterschaften auf dem Beetzsee (Brandenburg) in die Medaillenränge zu hieven, geht’s über Pfingsten zum Trainingslager am Landesstützpunkt Kessin bei Rostock.

Horst Schreiber

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