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Stralsund Warnstreik bei der VVR: Heute fallen wieder alle Busse aus
Vorpommern Stralsund

Warnstreik bei der VVR: Diesen Donnerstag fallen in Stralsund, Grimmen, Bergen, Ribnitz-Damgarten und Barth wieder alle Busse aus

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07:26 13.02.2020
Ein Schild „Warnstreik“ steht am Depot der Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen mbH in Stralsund. Die Gewerkschaft Verdi hatte im Tarifstreit zum Warnstreik im Nahverkehr im Norden aufgerufen. Quelle: Stefan Sauer
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Stralsund/Bergen/Grimmen/Ribnitz-Damgarten/Barth

Wegen eines erneuten Warnstreiks der Busfahrer droht am Donnerstag der Nahverkehr im ganzen Landkreis zum Erliegen gekommen. Laut einer Mitteilung der Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen mbH (VVR) plant die Gewerkschaft Verdi den Arbeitskampf für den ganzen Tag. Treffen wird dies voraussichtlich alle fünf VVR-Betriebshöfe in Bergen auf Rügen, Stralsund, Ribnitz-Damgarten, Barth und Grimmen.

Laut einem Sprecher der VVR wird es keine Busfahrten im gesamten Gebiet geben. Daher sollten sich alle Fahrgäste anderweitig zu orientieren. Das kommunale Unternehmen bedauert in einer Stellungnahme die mit dem Warnstreik verbundenen Unannehmlichkeiten und kritisiert die Gewerkschaft Verdi für die späte Ankündigung. Dadurch kann auch die Verbindungsauskunft der rund 1200 VVR-Haltestellen nicht mehr angepasst werden, weshalb die „reduzierte Fahrleistung während des Warnstreiks“ nicht dargestellt werden kann.

Hilfe für Betroffene Fahrgäste

Die VVR richtet für Betroffene auf der Homepage unter www.vvr-bus.de jedoch einen aktuellen Streikausfallmelder ein. Hilfe soll es auch über ein Servicetelefon geben. Dieses ist von 5 bis 7 Uhr unter der Nummer 038326/600132 und ab 7 Uhr unter 038326/600800 erreichbar.

Wegen Ferien: Keine Auswirkungen auf den Schülerverkehr

Es ist bereits der vierte Warnstreik im Landkreis Vorpommern-Rügen in diesem Jahr. Von Stralsund bis Grimmen wurde zuletzt am Donnerstag vor einer Woche gestreikt. Damals wurde der komplette Schülerverkehr von den Busfahrern lahm gelegt. Betroffen davon waren rund 8000 Kinder und Jugendliche. Diese Woche sind Ferien.

Busfahrer streikten zuvor in Greifswald

Der Stadtverkehr der Hansestadt Greifswald ist bereits am Mittwoch lahmgelegt worden. Dauert streikten die Busfahrer laut Verdi von Dienstbeginn bis zum Ende des Betriebstages.

Das wollen die Busfahrer

Die Gewerkschaft fordert für die landesweit rund 1500 Mitarbeiter von Nahverkehrsbetrieben 2,06 Euro mehr Lohn pro Stunde rückwirkend zum 1. Januar und einen Angleichungsschritt an andere Tarifgebiete von 100 Euro.

Dann gehen die Verhandlungen weiter

Der Kommunale Arbeitgeberverband hält die Forderung nach einer Anpassung für nicht berechtigt. Es sei ein Spartentarifvertrag entsprechend der jeweiligen landesspezifischen Bedingungen vereinbart. Die Arbeitgeber hätten mit dem Angebot einer Steigerung von 4,4 Prozent ein deutliches Signal ihrer Verhandlungsbereitschaft gezeigt. Die Gewerkschaft sollte von ihren unrealistischen Forderungen Abstand nehmen. Die Tarifverhandlungen werden am kommenden Montag fortgesetzt.

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