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Was „Fridays for Future“ für 2020 in Stralsund plant

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16:20 01.03.2020
Es waren schon mal mehr: Eine Gruppe Demonstranten von „Fridays for Future“ zieht in Stralsund über den Alten Markt durch die Stadt.
Es waren schon mal mehr: Eine Gruppe Demonstranten von „Fridays for Future“ zieht in Stralsund über den Alten Markt durch die Stadt. Quelle: Arne Lehmann
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Stralsund

„Der Winterschlaf ist vorbei!“ Unter dieser Prämisse startet am Freitag die „Fridays for Future“-Bewegung in das Jahr 2020. Das Motto gilt aber offenbar nicht für viele: Nur gut 30 Menschen beteiligen sich am Marsch durch die Innenstadt. Enttäuscht darüber zeigen sich die Veranstalter um Antonia Huhn aber nicht. „Ich glaube, dass die Leute, die heute hier sind, auch diejenigen sind, die mit Herzblut hinter der Sache stehen“, meint die 20-Jährige.

Zudem könne die Bewegung Erfolge verzeichnen: „Wir haben angefangen, mit der Stadt ins Gespräch zu kommen“, berichtet sie. Nachdem die Aktivisten im November ihre Forderungen an die Bürgerschaft übergeben hatten, führten sie vor kurzem ein Gespräch mit Stralsunds OB Alexander Badrow (CDU).

„Viele Ziele sind identisch mit unseren“

Dabei sei es um Radwege, den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und den Verkehr in der Innenstadt gegangen. Badrow selbst habe dabei festgestellt, „dass ganz viele Ziele absolut identisch mit unseren sind. Kostenloser Nahverkehr ist ein Thema, das auch ich für gut halte“.

Bereits Anfang März findet der erste der beiden Folgetermine im Rathaus statt. Die Demo-Organisatoren planen für dieses Jahr, an ihren Forderungen dran zu bleiben, weiter zu demonstrieren und die Gespräche mit der Stadt voranzubringen. Im Sommer soll außerdem ein „Fridays for Future“-Festival stattfinden. Fördergelder wolle man demnächst beantragen. Genaueres sei aber noch geheim.

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Von Arne Lehmann