Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Stralsund Merkel sieht perspektivisch Freihandelszone mit Russland
Vorpommern Stralsund Merkel sieht perspektivisch Freihandelszone mit Russland
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:56 17.04.2015
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht am 17.04.2015 in Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern) mit dem Eigner von Nordic Yards, Witali Jussufow, auf dem Wirtschaftsforum der Hansestadt. Quelle: Stefan Sauer
Stralsund

Trotz aller politischen Differenzen will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) langfristig die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Russland nicht aus dem Blick verlieren. „Wir haben im Augenblick politische Probleme“, sagte Merkel am Freitag auf einem Wirtschaftsforum in Stralsund. Diese Probleme müssten durch politische Diskussion überwunden werden.

„Die Perspektive heißt aber gerade für uns auch, eine große Freihandelszone auch mit Russland“. Die ganzen Abkommen, die mit der Ukraine oder Moldawien geschlossen wurden, habe man nicht gegen Russland geschlossen, sagte sie. „Sondern wir machen sie, um Schritt für Schritt zu einem gemeinsamen Wirtschaftsraum  - wie Wladimir Putin einmal gesagt hat - von Wladiwostok bis Lissabon zu kommen.“ Ziel sei jetzt aber zunächst, das Minsker Abkommen umzusetzen, auch wenn das mühselig sei.

Merkel war am Freitag als Bundestagsabgeordnete in ihrem Wahlkreis an der Ostsee. Auf dem Wirtschaftsforum stellte das österreichische Unternehmen Teufelberger seine Investitionspläne für Stralsund vor. Der Hersteller von Spezialseilen plant für 38 Millionen Euro unter dem Namen „Projekt Poseidon“, die Errichtung einer Produktionsstätte zur Herstellung von Offshore-Seilen. In dem Werk sollen ab Herbst 2016 rund 70 Mitarbeiter beschäftigt werden.



OZ

Nach jahrelangen Vorbereitungen soll der Bau eines neuen Wasserwanderrastplatzes auf dem Dänholm an der Stralsunder Ostmole 2016 beginnen.

18.04.2015
Politik Velgast/Stralsund/Sassnitz/Ribnitz-Damgarten - Landkreis will Mieten für Wohnheime drastisch anheben

Betroffen wären Stralsund, Sassnitz und Velgast. Die Vize-Chefin der Beruflichen Schule Stralsund spricht von „sozialer Verantwortungslosigkeit“.

18.04.2015

Zum Führungswechsel an der Spitze der Bundespolizeiinspektion Stralsund gab es am Freitag einen offiziellen Empfang an der Marinetechnikschule Parow.

18.04.2015