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Stralsund Stralsund-Krimi: Hier wurde für die Jubiläumsfolge „Rote Linie“ gedreht
Vorpommern Stralsund

ZDF-Krimi „Stralsund“: Drehorte und Handlung der Jubiläumsfolge „Rote Linie“

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12:16 06.10.2021
Hier wird im Ozeaneum für den Stralsund-Krimi gedreht. Vor dem Becken ist Schauspielerin Katharina Wackernagel zu sehen, die im Film die Kommissarin Nina Petersen spielt.
Hier wird im Ozeaneum für den Stralsund-Krimi gedreht. Vor dem Becken ist Schauspielerin Katharina Wackernagel zu sehen, die im Film die Kommissarin Nina Petersen spielt. Quelle: Anke Neumeister/Deutsches Meeres
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Stralsund

Die Macher der Krimi-Reihe „Stralsund“ arbeiten bereits am nächsten Coup. Kurz nachdem Anfang September 2021 die Teile 17 „Das Manifest“ und 18 „Medusas Tod“ im ZDF zu sehen waren, starteten die Dreharbeiten für die 20. Folge mit dem Arbeitstitel „Rote Linie“. Die Jubiläumsfolge wurde zunächst jedoch in Hamburg, im Hamburger Umland und in Schleswig-Holstein gedreht.

Erst Ende September wurden Aufnahmen für den Stralsund-Krimi auch in Stralsund gemacht. So wurde unter anderem auf der Insel Dänholm, dem Rügendamm, auf der Rügenbrücke – und im Stralsunder Ozeaneum gedreht.

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Dreharbeiten gehören seit 2009 zum Stadtbild

„Das ist für uns schon ein kleines Jubiläum, auf das wir ein wenig stolz sind. Wir hätten nicht gedacht, dass es mal 20 Folgen werden“, sagt Diana Meyen, Pressesprecherin des Deutschen Meeresmuseums, zu dem das Ozeaneum als Standort gehört.

Hier wird im Ozeaneum gedreht. Quelle: Anke Neumeister/Deutsches Meeres

„Für uns gehören die Dreharbeiten für den ZDF-Krimi seit 2009 zum Stadtbild, wir freuen uns jedes Mal aufs Neue, wenn es heißt ’Action’ für Katharina Wackernagel und ihr Team“, sagt Peter Koslik, der bei der Stadtverwaltung für die Betreuung von Filmproduktionen verantwortlich ist. Die Zuschauerzahlen der bisher 18 ausgestrahlten Folgen würden zeigen, dass die Kombination aus historischem Ambiente und spannendem Drehbuch zum Erfolg führen kann.

Produzent lobt Stralsunds filmisches Ambiente

„Was wir an Stralsund als Stadt so lieben, sind die kurzen Wege, die kleine, aber höchst effektive Gruppe an Mitarbeitern in den Behörden, die uns bei allem unterstützen, was nur irgendwie machbar und möglich ist. Dazu kommt in der Hansestadt diese einmalige Mischung aus historischen Gebäuden in Verbindung mit moderner Architektur, so dass wir immer wieder neue Motive finden. Nicht unerwähnt bleiben darf dabei natürlich die wunderbare Landschaft direkt vor den Toren der Stadt“, so Florian Strebin, Produzent bei Network Movie.

Mehr Hamburg als Stralsund im 20. Stralsund-Krimi?

Dennoch bleibt spannend, wie die Hansestadt im neuesten Teil wirklich aussehen wird. Denn für den Dreh im Ozeaneum wurde lediglich ein Tag angesetzt. Einen weiteren Tag ging es auf die Brücken. Danach ging es zurück nach Hamburg – für weitere Dreharbeiten am Stralsund-Krimi.

So erfolgreich war der Zweiteiler Anfang September

Vermutlich wird im neuesten Stralsund-Streifen weniger Hansestadt zu sehen sein als zuletzt im Anfang September ausgestrahlten Zweiteiler. Denn dort war Stralsund omnipräsent, sogar der Stralsunder Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU) hatte einen Gastauftritt.

Von der Quote her konnten die Teile jedoch nicht an die ganz großen Erfolge mit bis zu sieben Millionen Zuschauern anknüpfen. Aber immerhin lockten die Filme 17 und 18 5,60 und 5,04 Millionen Zuschauer zum ZDF. Der Mainzer Sender sicherte sich an den Tagen sehr gute Marktanteile von 21,9 und 19,3 Prozent. Obwohl als Thema die Machenschaften der Treuhand in der Nachwendezeit im Mittelpunkt standen, schalteten auch junge Menschen ein. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurde ein Marktanteil von 6,0 und 7,0 Prozent gemessen.

Darum wird es im 20. Teil gehen

Regisseur der 20. Folge ist Drehbuchautor Martin Eigler, der unter anderem für den ersten Stralsund-Krimi mit dem Titel „Mörderische Verfolgung“ verantwortlich war. Eigler schrieb auch das Drehbuch. In diesem wird Katharina Wackernagel alias Kriminalkommissarin Nina Petersen auch mit der eigenen Vergangenheit konfrontiert.

Nina Petersen (Katharina Wackernagel) trifft nach langer Zeit wieder auf ihren Ex-Kollegen Benjamin Lietz (Wotan Wilke-Möhring). Quelle: ZDF/Sandra Hoever

Denn darum geht es: Ihr Ex-Kollege Benjamin Lietz (Wotan Wilke Möhring, 54) taucht schwer verletzt vor ihrer Haustür auf – und bittet um Asyl. Kurz darauf wird die Kriminalkommissarin von ihrem Kollegen Karl Hidde (Alexander Held, 62) auf den Dänholm gerufen. Dort befindet sich ein Toter, der offenbar zusammen mit Lietz in der JVA gesessen hat. Beide verbindet weiterhin der Schmuggel mit Autoteilen...

Von Kay Steinke