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Stralsund Kreis baut neue Sporthalle: Können sich Stralsunder einklinken?
Vorpommern Stralsund Kreis baut neue Sporthalle: Können sich Stralsunder einklinken?
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07:03 02.03.2019
In Viermorgen, wo jetzt die Berufliche Schule steht, will der Landkreis Vorpommern-Rügen einen Bildungs-Campus etablieren. Dafür wird dort auch eine neue Sporthalle gebraucht. Quelle: Alexander Müller
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Stralsund

Der Landkreis will auf seinem künftigen Berufsschul-Campus in Stralsund kräftig in Schulgebäude investieren, braucht für ein modernes Bildungszentrum aber auch eine neue Sporthalle. Die soll ebenfalls in Viermorgen, wo sich jetzt schon Einrichtungen der Beruflichen Schule befinden, entstehen. Die Rede ist von einer Drei-Felder-Halle. Und da wittern die Stralsunder Sportler ihre Chance, denn in der Hansestadt sind Hallenzeiten knapp. Es fehlt mindestens eine Sportstätte, um den Bedarf aller 10 000 Sporttreibenden zu decken.

„Wenn der Landkreis eine neue Halle baut, sollte sich Stralsund mit einklinken. So ein Neubau ist ja nur allein mit dem Schulsport nicht ausgelastet. Da könnten doch abends und an den Wochenenden die Stralsunder Vereine rein“, sagt Gerd Riedel im Kultur- und Sportausschuss. Bereits in der letzten Bürgerschaftssitzung hatte die Wählergruppe Adomeit, für die er im Stadtparlament sitzt, vorgeschlagen, dass sich Stralsund am Bau der Halle beteiligt, um den Engpass in der Stadt zu entkrampfen. Dabei geht es dem Abgeordneten nicht nur um Trainingszeiten. „Es wäre wichtig, dass die Halle auch Traversen hat, damit dort Veranstaltungen stattfinden können“, schiebt Riedel hinterher.

„Beim Bau dieser Sporthalle handelt es sich um ein Vorhaben des Landkreises. Kein Bauträger lässt sich da reinreden. Natürlich sind wir im Gespräch, aber wir können keine Bedingungen stellen“, so Jörn Tuttlies, in der Stralsunder Stadtverwaltung Leiter der Abteilung Schule, Sport und Zentrales Gebäudemanagement, im Ausschuss und ergänzt: „Wer die Musik bestellt, bezahlt sie auch. Das heißt, wenn wir die Halle mitnutzen wollen, müsste man über eine finanzielle Beteiligung nachdenken. Und Sie wissen noch von der Vogelsang-Halle, dass wir da gebrannte Kinder sind. Wir geben eine Summe X dazu, deshalb gehört uns trotzdem nichts.“ So eine Konstellation sorge immer für Probleme.

Tuttlies betont ausdrücklich, dass man mit der Kreisverwaltung rede. „Ich könnte mir vorstellen, dass man dort nichts gegen die abendliche Nutzung durch Stralsunder hätte. Aber dann sind eben auch die Hallengebühren des Landkreises fällig...“ Über Traversen könne er nichts sagen, weil er die genaue Planung des Kreises nicht kenne.

Und die kennt nicht mal der Landkreis. „Weil es sie noch nicht. Wir haben jetzt gerade mal ein paar Planungskosten in den Haushalt eingestellt. Und ja, die Rede ist von einer Drei-Felder-Halle. Aber ob das wirklich unser Ziel ist, kann ich ebenso wenig sagen wie die genaue Investitionssumme“, so Olaf Manzke auf die Anfrage der OZ. Der Sprecher der Kreisverwaltung Vorpommern-Rügen will die im Raum stehenden 30 Millionen Euro an Baukosten weder bestätigen noch ablehnen. „Bei diesen Summen wird das Ganze garantiert auf eine Förderung hinauslaufen. Und da muss man dann gucken, ob andere die Halle in so einem Fall überhaupt nutzen dürften. Sei es nun für den Vereinssport oder für Veranstaltungen. Wir stehen da wirklich noch ganz am Anfang.“

Für Gerd Riedel trotzdem kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. „Wir sollten rechtzeitig unsere Wünsche äußern und die Stadt mit Verhandlungen beauftragen.“

Ines Sommer

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